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Bordeaux

Fußball-Europameisterschaft EM 2016 in Bordeaux

Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich – die Spiele der EM 2016 in Bordeaux

Vom 10. Juni bis 10. Juli 2016 findet in Frankreich die Fußball-Europameisterschaft Euro 2016 statt. Zum dritten Mal nach 1960 (noch unter dem Namen ‚Europapokal der Nationen‘) und 1984 ist Frankreich damit Gastgeber der Fußball-Europameisterschaft – und dies im Jubiläumsjahr. 1966, vor 50 Jahren, wurde erstmals der Name ‚Fußball-Europameisterschaft‘ für das Turnier verwendet.

Fünf Spiele der EM 2016 finden in Bordeaux statt, vier Vorrunden-Begegnungen sowie ein Viertelfinalspiel.

Austragungsort der EM 2016 in Bordeaux - das grand stade de Bordeaux am 21. Dezember 2014 (Foto: PA)
Austragungsort der EM 2016 in Bordeaux – das grand stade de Bordeaux, hier am 21. Dezember 2014 (Foto: PA, Lizenz cc by-sa 4.0)

Vooraanzicht van het stadion. PAhttps://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/22/Grand_Stade_de_Bordeaux.jpg CC BY-SA 4.0

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Frankreich

MAN Museum Aquarium Nancy

Das MAN Museum Aquarium Nancy wurde 1933 im Art Deco Stil errichtet 1932 / 1933 von den Architekten Jacques André (1904 – 1985) und Michel André, inspiriert von Bauten von Franck Lloyd Wright.

MAN Museum Aquarium Nancy Ansicht Strassenseite
MAN Museum Aquarium Nancy Ansicht Strassenseite
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Bordeaux

Bordeaux rue de la Tour du Pin – Fotos

Die rue de la Tour du Pin in Bordeaux verläuft in der Altstadt parallel zu den Quais. Sie hat ihren Namen von einem Turm. Er war unter dem Namen porte de Pey-Miqueu ein Tor der mittelalterlichen Stadtbefestigung.

Zu Beginn des 15. Jahrhunderts wurde dieser Turm unter dem Namen eines Bürgers der Stadt bekannt, Bertrand du Pin. Er wurde zum Tour du Pin (auch Tour Dupin) – und die Straße zur rue de la tour du pin.

Die Straße ist wie viele Straßen der Altstadt von Bordeaux sehenswert, wird oft zu den schönsten Straßen der Altstadt von Bordeaux gezählt. Zur Seite der Quais: wegen ihres Bestands an alten Gebäuden, der Masken aus Stein, der hohen Fenster der Balkongitter mit teils sehr aufwendigen Schmiedearbeiten. Zur Straße hin hingegen recht schlichte Fassaden mit einfachen Hauseingängen.

Und die rue delatourdupin ist neben anderem auch einer der wesentlichen Drehorte von „Die Bartholomäusnacht“ (Patrice Chéreau 1994).

rue de la tour du pin – Fotos

Bordeaux rue de la Tour du Pin 1

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Hamburg

Werner Kallmorgen (1902 – 1979)

Der Hamburger Architekt Werner Kallmorgen gilt als einer der bedeutendsten Hamburger Architekten der Nachkriegszeit.

Max Georg Werner Kallmorgen (15. August 1902 Altona – 26. Januar 1979 Heimhart) arbeitete nach Studium in München und Dresden ab 1928 bis 1974 als selbständiger Architekt. Er plante zahlreiche private Wohnhäuser, öffentliche Gebäude (am Wiederaufbau der Speicherstadt) und Wohnsiedlungen in Altona und Hamburg. 1977 wurde er mit dem Fritz-Schumacher-Preis ausgezeichnet.

W. Kallmorgen ist unter anderem auch der Architekt des Ernst Barlach Hauses in Hamburg:

Ernst Barlach Haus Hamburg (Werner Kallmorgen 1961/62)
Ernst Barlach Haus Hamburg (Werner Kallmorgen 1961/62)

Der Industrielle Herrmann F. Reemtsma, ein Freund und Förderer von Ernst Barlach, hatte seine umfangreiche Sammlung 1960 in eine Stiftung überführt. Reemtsma beauftragte noch kurz vor seinem Tod den Bau des Barlach – Museums im Hamburger Jenisch-Park. Der Bau wurde 1961/62 nach Entwürfen des Architekten Kallmorgen geplant und errichtet und im Oktober 1962 als Museum (erstes privates Kunst-Museum Norddeutschlands) eröffnet.

1995/96 wurde das Gebäude um einen weiteren Ausstellungsraum ergänzt. Im Zuge dieser Arbeiten wurde auch der zuvor offene Innenhof mit einem Glasdach geschlossen.

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Werner Kallmorgen

Werner Kallmorgen
Werner Kallmorgen

(Bronze-Büste von Richard Scheibe (1879-1964), 1960)

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W. Kallmorgen ist u.a. auch Architekt des (ehemaligen, denkmalgeschützten) Spiegel-Hochhauses sowie des (ehemaligen) IBM-Hochhauses (1963 bis 1965) sowie des zweiten Baus (nach Kriegszerstörung) des Kaipeichers A (1963), auf dem sich heute die Elbphilharmonie befindet, und der Hauptverwaltung des Otto-Versands (1959 – 1970).

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Berlin

Ungers IBA-Wohnblock 1983 – 2013

Der Architekt Oswald Matthias Ungers errichtete 1979 bis 1983 im Rahmen der Internationalen Bau-Ausstellung IBA am Rand des Tiergartens ein markantes Gebäude: den Ungers IBA-Wohnblock. Nach Abriss entsteht hier ein Neubau – statt Sozialwohnungen mit ‚Mietwohnungen gehobenen Standards‘.

Im Berliner Bezirk Tiergarten, am Westrand des Lützowplatzes (Lützowplatz 2–18 und Wichmannstraße 1, 3), entstand in damals Westberliner ‚Randlage‘ zwischen 1979 und 1983 nach Entwürfen des 2007 verstorbenen Architekten Oswald Matthias Ungers eine markante Wohnbebauung mit ursprünglich 84 Wohnungen und zwischen den Wohnriegeln liegenden Gartenanlagen:

Lützowplatz Berlin: der ehemalige IBA Wohnblock von Ungers (Foto: Manfred Brückels)
Lützowplatz Berlin: der ehemalige IBA Wohnblock von Ungers im Jahr 2010 (Foto: Manfred Brückels)

Die für 21,6 Mio. DM Baukosten im Rahmen öffentlich geförderten Wohnungsbaus errichtete Anlage umfasste ursprünglich 56 Einheiten finanziert im sozialen Wohnungsbau und 28 Einheiten finanziert im steuerbegünstigen Wohnungsbau.

An der Internationalen Bauauststellung IBA 1987 (Kritische Rekonstruktion, IBA-neu & Behutsame Stadterneuerung, IBA-alt) nahm der Ungers IBA Wohnblock als Projekt Nr. 16 als beispielhafte Lösung teil.

Ungers (12. Juli 1926 Kaisersesch – 30. September 2007 Köln) selbst distanzierte sich noch zu Lebzeiten von diesem Bau, u.a. aufgrund von Vereinfachungen und befürchtetem Pfusch bei der Ausführung.

Nach kaum 30 Jahren kam es Ende Februar 2013 trotz zahlreicher Proteste zum Abriss der Ungers-Wohnbebauung am Lützowplatz. Bemühungen Berliner Architekten, das Ensemble unter Denkmalschutz zu stellen, blieben zuvor erfolglos. Das Ensemble sei zwar „interessant, aber nicht herausragend„.

Ungers‘ Tochter Sophia betonte damals gegenüber der Presse ihre Enttäuschung. Der Bau sei „ein gebauter Gedanke“ gewesen, habe für den Gedanken ihres Vaters gestanden „Der Garten als Stadt, Stadt als Garten„.

Der (seit Zwangsversteigerung 1998) neue Münchner Investor beabsichtigt, hier bis Ende 2017 einen Komplex zu errichten – zwar inzwischen ohne ursprünglich geplantes Hotel, aber auch ohne Sozialwohnungen.

Nach Baubeginn Mitte 2016 entsteht auf dem 7.000 m² umfassenden Grundstück inzwischen das ‚Lützow Carré‘ (Architekten: Modersohn & Freiesleben), das den Planungen zufolge Ende 2017 fertig gestellt sein soll. Es wird über 11.000 m² Büro- und Geschäftsräume enthalten, sowie insgesamt 128 ‚Mietwohnungen gehobenen Standards‘ im ‚mittleren und höheren Segment‘.

Ungers IBA-Wohnblock – Fotos Abriss 2013

Ungers IBA-Wohnblock, Abriss, Februar 2013
Ungers IBA-Wohnblock, Abriss, Februar 2013
Ungers IBA-Wohnblock, Abriss, Februar 2013, Blick vom Ufer
Ungers IBA-Wohnblock, Abriss, Februar 2013, Blick vom Ufer / Wichmannstrasse
Ungers IBA Wohnblock in Ruinen, Februar 2013
Ungers IBA Wohnblock in Ruinen, Februar 2013

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ehemaliger Ungers IBA-Wohnblock – Situation November 2014

die Brache des ehemaligen Ungers IBA Wohnblock im November 2014
die Brache des ehemaligen Ungers IBA Wohnblock im November 2014

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ehemaliger Ungers IBA-Wohnblock – Situation 2015

Und wie sieht es beim ehemaligen Ungers IBA-Wohnblock zwei Jahre nach dem Abriss aus, im Sommer 2015 ?

Immer noch Brache:

Ungers IBA Wohnblock (ehemalig), Situation im Mai 2015
Ungers IBA Wohnblock (ehemalig), Situation im Mai 2015

Juli 2016 – die Arbeiten haben inzwischen begonnen

Luetzoplatz 201607

November 2016

Gelände ehem. Ungers IBA Wohnblock / Baustelle im November 2016
Gelände ehem. Ungers IBA Wohnblock / Baustelle im November 2016

Februar 2017

Situation ehemaliger Ungers IBA Wohnblock - zukunftig 'Lützow Carré', im Februar 2017 Februar 2017
Situation ehemaliger Ungers IBA Wohnblock – zukunftig ‚Lützow Carré‘, im Februar 2017 Februar 2017

Mai 2017, Juli 2018

Ungers IBA Wohnblock Luetzow Carre Mai 2017
Situation ehemaliger Ungers IBA Wohnblock – zukunftig ‚Lützow Carré‘, im Mai 2017
Situation ehemaliger Ungers IBA Wohnblock - zukunftig 'Lützow Carré', im Juli 2018
Situation ehemaliger Ungers IBA Wohnblock – zukunftig ‚Lützow Carré‘, im Juli 2018

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Erinnerungen Frankreich

Maurice Gridaine und Mougins

Der französische Architekt Maurice Gridaine wurde bekannt für seine Kino-Architektur – und als Schöpfer des ‚alten‘ Palais des Festivals in Cannes, des Palais Croisette. Privat lebte er im beeindruckenden Manoir de l’Etang in Mougins.

Maurice Gridaine

Der französische Architekt Maurice Gridaine (geboren 1878 in Paris; Schüler von Constant Moyaux), Sohn des Architekten G. Gridaine (der im Stil Haussmanns baute), wurde insbesondere für seine oft im Art Deco gestalteten Kino-Bauten bekannt.

Gridaine war unter anderem Architekt der (inzwischen geschlossenen) Kinos Scala (Umbau zum Kino im Stil des Art Deco 1936; Paris; 1999 geschlossen), Cinema Paris (22, avenue des Champs Elysées, erbaut 1936, 1985 abgerissen) und des Variétié (Brüssel 1937, gemeinsam mit Victor Bourgois; ab 1961 Cinérama, 1983 geschlossen) sowie des Kinos Le Berlitz (Paris, 1932, später Ciné-Michodière, heute Gaumont Opéra Premier). Gridaine konzipierte 1933 die Umgesaltung des 1981 geschlossene Kinos ‚Ornano 43‘ in Paris (18. Arr. Paris, später Supermarkt; Fotos hier).

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Frankreich

Schloss Bazoches – Wohnsitz von Vauban

Schloss Bazoches im Burgund war Wohnsitz von Sébastien Le Prestre de Vauban, Festungsbaumeister und General unter Ludwig XIV.

Der französische General Sébastien Le Prestre de Vauban wurde unter Ludwig XIV. zum bedeutendsten Festungsbaumeister Frankreichs. Insgesamt war er an Bau oder Umbau von 160 Festungsanlagen in Frankreich beteiligt. Für seine Verdienste wurden ihm zu Ehren zahlreiche Vauban-Denkmäler in ganz Frankreich errichtet.

„Alles was ich getan habe, galt einem einzigen Ziel: dem Gemeinwohl.“ (Vauban)

Vauban erwarb 1675 in Bazoches du Morvan 10 Kilometer südlich von Vézelay das im zwölften Jahrhundert erbaute Lehnsherren-Schloß Château de Bazoches-du-Morvan. Möglich war ihm dies, nachdem er von Ludwig XIV. für die Eroberung von Mastricht (in nur 13 Tagen) eine Belohnung von 40.000 Livres erhalten hatte.

Erste hohe Gäste dieses Schlosses waren die Könige Philippe-Auguste sowie Richard Löwenherz. Vauban ließ es nach eigenen Entwürfen zum privaten Wohnhaus umbauen, das gleichzeitig sein zentrales Atelier beherbergte.

Festungsbaumeister Vauban

Vauban perfektionierte das in Italien während der Renaissance entwickelte Konzept des bastionierten Walls zur Verteidigungs-Bastion. Zu seinen Werken zählen neben vielen anderen u.a. die Zitadelle von Lille (sein erstes großes Werk, hier war er 40 Jahre Festungs-Kommandant), der Marinehafen von Rochefort, Festungsanlagen in Metz, Breisach und Freiburg.

Für Finanzminister Colbert entwickelte er das Konzept eines Marinehafens am Ärmelkanal. Der Gefahr der Versandung entgegen wirkend, plante er den Bau von Molen sowie einen Spül-Effekt durch Schleusen. Nach 5 Jahren Bauzeit konnte der Hafen Dünkirchen eröffnet werden.

Ende der 1680er Jahre entwarf er ein Konzept für die Zählung der Bevölkerung (Volkszählung). Gemeinsam mit dem Abbé Vincent Ragot de Beaumont (um 1624- 1714) entstand ein Konzept zur Steuer-Reform, das im wesentlichen die Einführung einer unmittelbaren Steuer für alle (auch den Adel) vorsah, den ‚königlichen Zehnten‘ (Dixme Royal). Sie ließen es diskret drucken und verteilten es privat – bis das Büchlein als ‚aufrührerisches Traktat‘ verboten wurde.

Vauban, am 1. oder Mai 1633 geboren, starb am 30. März 1707 in seinem Stadt-Palais in Paris an den Folgen einer Lungenentzündung. Er wurde am 16. April im von ihm selbst entworfenen Grab in der Seitenkapelle (Sebastianskapelle) der Kirche Saint Hilaire in Bazoches beigesetzt. Sein getrennt beigesetztes Herz wurde 1808 auf Veranlassung Napoleon I. in Paris im Invalidendom beigesetzt.

Schloss Bazoches befindet sich heute (wieder) im Besitz von Nachfahren Vaubans (Nachkommen Charlotte de Vauban). Es kann in Teilen besichtigt werden (25. März bis 11. November, täglich).

Vaubans Wohnsitz Schloss Bazoches – Fotos

Schloss Bazoches

SchlossBazoches 02

Schloss Bazoches 03 Blick auf Vezelay

Schloss-Bazoches 04 Portraits Vauban

Schloss Bazoches Galerie
Schloss Bazoches Galerie

Schloss Bazoches 06 Vauban Befestigungsanlage Landau

Schloss Bazoches Vauban Arbeitszimmer
Schloss Bazoches  Arbeitszimmer

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Vauban, Gips-Statue, Bartholdi Museum Colmar
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Berlin

Löwenbrücke im Tiergarten Berlin – seit 2008 eine unendliche Geschichte?

Die denkmalgeschützte Löwenbrücke im Berliner Tiergarten ist bereits seit 2008 gesperrt. Zunächst noch baulich vorhanden, wurde sie inzwischen endgültig entfernt. Ein denkmalgerechter Neubau war in Diskussion, doch die Planungen sind zurückgestellt. Bis auf weiteres bleibt – eine Lücke.

Einst war sie über 17 Meter lang – die Fußgängerbrücke über einen Zulauf zum Neuen See im Berliner Tiergarten. Die 1838 (als Nachbau der Löwen-Brücke in St. Petersburg) errichtete Brücke, die einzige Seilhängebrücke Berlins, war im Zweiten Weltkrieg zerstört worden. 1958 originalgetreu rekonstruiert, wurde sie nach 50 Jahren 2008 gesperrt. Inzwischen ist die denkmalgeschützte Brücke komplett demontiert. Auf den denkmalgerechten Neubau nach historischem Vorbild wird weiterhin gewartet.

Bis 2014 war die seit 2008 gesperrte Holz-Hängebrücke noch vorhanden … hier die Geschichte seit 2008:

Löwenbrücke 2008 – gesperrt

Bereits seit 20. Januar 2008 war die Löwenbrücke, einst u.a. auch das Symbol des schwulen Cruisings im Berliner Tiergarten nahe der von Drake geschaffenen Goldelse, aufgrund von Sicherheitsbedenken gesperrt.

Löwenbrücke Gesperrt
Loewenbruecke Gesperrt 2008
Löwen-Brücke Gesperrt 2008
LoewenbrueckeGesperrt03
LoewenbrueckeGesperrt04

2008 – Löwen mit Maske

Im Juni 2008 schließlich zeigte sich einer der Löwen ‚maskiert‘ – er wurde saniert:

Löwe maskiert
Löwe der Löwen-Brücke in Sanierung

2012 – gesperrt aber vorhanden

Auch im Jahr 2012 ist die Brücke weiterhin gesperrt – aber immerhin noch vorhanden (wenn auch weiter verfallend):

Löwen-Brücke, Berlin Tiergarten, Ende Januar 2012
Löwenbrücke, Berlin Tiergarten, Ende Januar 2012

Löwenbrücke 2014

2014 aber sieht es an der Brücke so aus:

Löwen-Brücke August 2014
Löwenbrücke August 2014
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Hamburg

U-Bahnhof Volksdorf (Hamburg)

Der U-Bahnhof Volksdorf der Hamburger Walddörferbahn beeindruckt mit einer großen dreigleisigen Bahnsteighalle (1912 – 1918).

Ab 1912 ließ die Stadt Hamburg parallel zur schon bestehenden Elektrischen Kleinbahn Alt-Rahlstedt–Volksdorf–Wohldorf (EKV, 1899/1904 – 1961; s.u.) die ‚Walddörferbahn‘ Barmbek – Volksdorf bauen. So sollten die so genannten ‚Walddörfer‚ Groß-Hansdorf, Farmsen, Berne, Volksdorf und Wohldorf-Ohlstedt (damals noch Exklaven) an Hamburg angebunden werden.

Hamburg U-Bahnhof Volksdorf Station aussen
Hamburg U-Bahnhof Volksdorf Station aussen
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Hamburg

Esso-Häuser Hamburg (1958 – 2014)

Am 12. Februar 2014 begannen die (vorbereitenden) Abriss-Arbeiten – inzwischen sind sie nach über 50 Jahren Geschichte, die Esso-Häuser in Hamburg St. Pauli. Ab 2019 entsteht an gleicher Stelle das ‚ Paloma Viertel ‚.

Die Esso-Häuser, das war ein Plattenbau-Komplex der sechziger Jahre am Spielbudenplatz in Hamburg St. Pauli. Zwei Wohnhäuser mit insgesamt 110 Wohnungen. Dazu ein Hotel, Geschäfte und Clubs. Und natürlich die bekannte Esso-Tankstelle.

Esso Häuser im Februar 2014
Esso Häuser im Februar 2014

Die Esso Häuser wurden 1958 bis 1961 gebaut auf dem Gelände des ehemaligen, im Krieg zerstörten ‚Theater Eden‘:

Eden Theater Hamburg Spielbudenplatz 1908 (gemeinfrei)
Eden Theater Hamburg Spielbudenplatz 1908 (gemeinfrei)