Les Rita Mitsouko

Das Avantgarde-Pop-Duo Les Rita Mitsouko stand wie kaum eine zweite Gruppe Mitte der 1980er Jahre für experimentellen wie exzentrischen Pop französischer Produktion. Ihr größter Erfolg war wohl 1985 Marcia Baila, ihre zweite Single-Auskopplung aus der erste LP. Nach dem Tod Fred Chichins löste Catherine Ringer die Gruppe 2008 auf.

Les Rita Mitsouko 2007 bei den Eurockéennes (Foto: Rama, Lizenz cc-by-sa 2.0)
Les Rita Mitsouko am 29. Juni 2007 bei den Eurockéennes (Foto: Rama, Lizenz cc-by-sa 2.0)

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1792: Rouget de Lisle komponiert die Marseillaise

In der Nacht vom 25. auf den 26. April 1792 – vor 225 Jahren – komponierte der Amateur-Komponist Joseph Rouget de Lisle die Marseillaise, damals als ‚Kriegslied der Rheinarmee‘, längst die französische Nationalhymne.

Sie ist längst weltweitbekannt, und in Frankreich als Nationalhymne eines der Symbole der Republik (neben dem Trinom Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit, dem Nationalfeiertag 14. Juli, sowie der Nationalfigur Marianne und der Trikolore bleu – blanc – rouge).

Rouget de Lisle, Komponist der Marseillaise, trägt das Lied erstmals vor (französisches Gemälde, 19. Jahrhundert) (wikimedia / public domain)
Rouget de Lisle, Komponist der Marseillaise, trägt das Lied erstmals vor (französisches Gemälde, 19. Jahrhundert) (wikimedia / public domain)

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zero patience – ein politisches Aids Musical (1993)

‚Zero Patience‘, einer der wohl bemerkenswertesten Aids-Filme mindestens der 1990er Jahre, hatte am 11. September 1993 sein offizielles Debut auf dem ‚Festival of Festivals‘ im kanadischen Toronto. Gelassenheit und Ironie, das zeigt das Aids-Musical ‚Zero Patience‘, war auch zu schlimmsten Zeiten der Aidskrise möglich.

Ist Geduld eine Tugend? Oder wollen wir Sünder in der Hölle sein? Und kann man über Aids ein Musical drehen, gar mitten in der Aidskrise Anfang der 1990er Jahre? Am Schluss des kanadischen Films ‚Zero Patience‚ mag man sich diese Frage vielleicht neu stellen.

5 – 4 – 3 – 2 – 1 – zero patience

Der Titel Zero Patience spielt bewusst mit der (besonders von Randy Shilts propagierten) ‚urban legend‘ des ‚patient zero‚ – jenes kanadischen Flugbegleiters, der als ‚Index-Patient‘ vermeintlich Auslöser der HIV-Epidemie in den USA sein sollte (siehe unten).

Zero Patience (1993, div. Medien)
Zero Patience (1993, div. Medien)

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Front (1983 – 1997)

Es war neu, es war cool, es war unser neuer Tanz-Tempel. Das Front, das später legendär werden sollte, öffnete 1983 seine Pforten.

Das Front. Eigentlich schlichte Kellerräume. Eine Treppe, an der Hausseite entlang des Heidenkampswegs. Innen alles sehr hell, weiß und grau (meiner Erinnerung nach) die dominierenden Farben, Beton, Neon. Direkt hinter dem Eingang eine langgezogene Bar, Video-Monitore an der Stirnseite. Lautsprecher unter der Decke über der Tanzfläche an Ketten aufgehängt.

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Charles Trenet (1913 – 2001)

Charles Trenet, französischer Sänger, Interpret und Schauspieler, wurde am 18. Mai 1913 in Narbonne (Aude) geboren. Trenet wegen seines Verhaltens während der NS-Zeit Kollaboration vorgeworfen. Zweimal wurde er wegen seiner Homosexualität verhaftet, verbarg  sein Schwulsein selbst aber zeitlebens vor der Öffentlichkeit. Charles Trenet starb am 19. Februar 2001 in Créteil (südöstlich von Paris).

‚Douce France‘ (1943) oder ‚La mer‘ (1946), Charles Trenet hat – besonders in den 1930er und 1940er Jahren – unvergessene Chansons geschrieben oder interpretiert, annähernd 1.000 insgesamt.

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Die Zeugen (Les Témoins), André Téchiné 2007

„Der Sommer kehrt zurück“ – kann so das Resümee eines Films über die ersten Jahre der Aids-Krise lauten, über das Sterben an Aids, über Beziehungen Glück und Tod, über die Zeit 1984/85?  Auf ganz eigene Weise zeigt André Téchiné in ‚Die Zeugen‘ (Les Témoins, Frankreich 2007) wie Menschen mit Verlust, mit Trauer, mit dem Weiterleben umgehen.

Manu, ein vor Vitalität strotzender junger Beau und ‚Bergler‘ aus der Ariège in den Pyrenäen (dargestellt vom 1984 geborenen Johan Libéreau), lernt 1984 Adrien kennen, einen schwulen Arzt Ende 40. Manu genießt das Leben, das schwule Leben. „Hast du noch nie mit ’ner Frau geschlafen? – nee, warum auch?
Manu und Adrien freunden sich an, Manu schätzt es einen („meinen einzigen“) Freund zu haben, der nichts von ihm erwartet und doch für ihn da ist. „Der Sommer kam mit all seiner Pracht.

Johan Libéreau, in Die Zeugen / Les Témoins Darsteller des Manu, Februar 2007 (Foto: Thore Siebrands)
Johan Libéreau, in Die Zeugen / Les Témoins Darsteller des Manu, Februar 2007 (Foto: Thore Siebrands Lizenz cc-by 2.0)

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pop à la plage

pop à la plage : ein Lied, eine Liebelei, ein Sommer in Frankreich. „L’amour à la plage … je danse pieds nus … jusqu’à la fin de l’éte

Sommer, Sonne, Strand – Urlaub in Frankreich, das heißt auch: die typischen französischen Sommer-Hits … le cul des anges

Ulli, Sommer 1987, in der Bretagne
Ulli, Sommer 1987, in der Bretagne

Ich habe ihn immer gemocht, diesen französischen Pop (nicht nur) der 1980er Jahre, von sich so einige Vertreter in Form von Singles oder EPs in der (langsam verstaubenden, in Teilen digitalisierten) Schallplattensammlung finden.

Und viele dieser Songs sind jeweils mit Erinnerungen an ein Jahr, einen Urlaub, einen Strand, eine Urlaubs-Liebe, einen Urlaubs-Ort verbunden. An tolle Parties am Ufer der Seine an den Vorabenden des 14. Juli, an die wilde Spontanfete in Brest, an stundenlanges Tanzen und Feiern am Pool, an verträumt-kuschelige Stunden bei Sonnenuntergang am Strand.

Weswegen viele dieser pop á la plage – Songs bei mir im Player auch in einer Playlist laufen, die auf den Namen Tunte am Strand hört 😉

apparament elle est heureuse 🙂
Einige der Songs dieser Playlist:

  • Und zuvor: ein großer Ur-Ahn für mich – das großartige „Ca plan pour moi“ von ‚Plastic Bertrand‘

Und was wurde aus den Ein-Hit-Wundern? Erinnerungen. Die – selbstverständlich völlig unerwartet – auf der ein oder anderen Sommer-Party, Feier am Vorabend des 14. Juli oder Silvester-Party zur allseitigen Begeisterung kurz wieder aufflackern.

Und was wurde aus den Urlaubs-Lieben? Wie schon Niagara (in L’amour à la plage) sagt: „jusqu‘ à la fin de l’éte …“, viele haben den Sommer nicht überdauert.Einige wenige waren Begleitung zu langen schöne intensive Begegnungen. Und zu einigen hätte ich zu gerne wieder Kontakt. Zu Jean, damals bei Gay Loisir 1983 kennengelernt. Zu Julien (der mir u.a. Milly-la-foret zeigte). Zu den Jungs von der ‚rosa Fregatte'(eine Geschichte, die noch zu erzählen wäre).

Und – ich kann beruhigen, das ist nicht das Gesamt-Repertoire meines (französischen) Musik-Geschmacks. Dazu gehören (unvermeidlich, seit Schul-Zeiten) Brel und Moustaki, oder (dank Julien) Serge Gainsbourg (besonders z.B. seine Version von Edith Piafs  ‚Mon Légionaire‚) …

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Malaysia K7 1993 … Urheberrechte? Wer? Wo?

Urheberrecht, Lizenzen und Lizenzgebühren … was heute (immer noch) ein heißes Thema von Kulturindustrie, Künstlern, Produzenten und Medien ist, intereressierte in den 1980er Jahren in Südostasien scheinbar kaum jemanden.

Eine weitere Trouvaille meiner Stöber- und Aufräum-Aktion zeigt dies: Musik-Kassetten, die ich 1993 in Malaysia (in Kuala Lumpur und Johor Bahru) legal kaufte (ich war dort im März bis Juni 1993 geschäftlich):

Malaysia K7s (1993)
Malaysia K7s (1993)

Interpreten, Titel, Hersteller in Malaysia – alles wird genannt. Nur keinerlei Informationen in Richtung Urheberrechte …

Die ‚Music Authors‘ Copyright Protection (MACP) Berhad‘ wurde erst im September 1989 gegründet.

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PS:
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Dreigroschenoper Wolfgang Staudte 1962 / 63 – „Doch die Verhältnisse, sie sind nicht so“

Dreigroschenoper Wolfgang Staudte – Die Dreigroschenoper als Musical? Swinging Sixties statt bissiger Sozialkritik?

Wolfgang Staudte verfilmte 1962/63 die ‚Dreigroschenoper‘ von Brecht / Weill – die Neuverfilmung wurde zu einem 60er-Jahre- Musicalfilm, der damals von der Kritik eher abschätzig behandelt wurde. Aufwändig, aber unverbindlich, harmlos, hochkarätig besetzt, aber unsichere Regie, dramaturgisch verfehlt – so lauteten einige der Kritiken damals.
Kritiken, die mir heute nicht recht verständlich erscheinen.

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Produzent Kurt Ulrich hatte die Film-Rechte an der Dreigroschenoper bereits Anfang 1958 für 80.000 US-$ bei den Witwen von Kurt Weill, Lotte Lenya und Bertolt Brecht, Helene Weigel erworben. Sein ursprünglicher Plan: das Stück an die Situation in West-Deutschland Ende der 1950er Jahre anpassen, an Wohlstandsgesellschaft und die Verhältnisse in Wirtschaftswunderland.

Eine Anpassung, die notwendig erschien. Helmut Käutner, damals von Ulrich auch als möglicher Regisseur angesprochen: „Es hat keinen Zweck, die soziale Leier zu drehen. Heute werden keine Getretenen mehr getreten.“ Und auch Staudte, der den Film nach zahlreichen Absagen anderer Regisseure schließlich realisierte, sah Probleme: „Die sozialen Attacken stoßen heute ins Leere. Damals gab’s sechs Millionen Arbeitslose. Heute gibt’s sechs Millionen, die fehlen. Das ist ein Unterschied wie Sommer und Winter.

Doch die Erbinnen und Rechteinhaberinnen versagten einer Anpassung an die veränderten Verhältnisse die Zustimmung – Helene Weigel beschied kurz „Alles soll so bleiben, wie Brecht es gemacht hat„. Heraus kam: der Versuch, Anfang der 1960er Jahre die Dreigroschenoper „möglichst werkgetreu“ auf Zelluloid zu bannen.

Die Studio-Aufnahmen wurden gedreht in den Ufa-Studios Berlin-Tempelhof, die Szenen mit Samy Davis Jr. wurden für die Veröffentlichung des Films in den USA zusätzlich nachgedreht. Die Produktionskosten beliefen sich auf ca. 5,5 Millionen DM. Kinostart war am 21.2.1962 in Frankreich und am 28.2.1962 in Deutschland (München). Die Kritiker waren wenig begeistert (s.o.).

Eröffnungsfeier der DEFA 1946, Wolfgang Staudte (links) und Hildegard Knef (Mitte) neben Herbert Uhlig [Foto: Abraham Pisarek / Deutsche Fotothek]
Eröffnungsfeier der DEFA 1946, Wolfgang Staudte (links) und Hildegard Knef (Mitte) neben Herbert Uhlig [Foto: Abraham Pisarek / Deutsche Fotothek
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16. Oktober 2012, das ‚Metropolis‘ in Hamburg zeigt an zwei Tagen die Dreigroschenoper Wolfgang Staudte 1962 / 63. Eine Chance, eine Version der Dreigroschenoper zu sehen, die wir beide nicht bisher kennen.

Gleich der Anfang lässt mich fast mit offenen Mund gebannt auf die Leinwand schauen. So hat die ‚Moritat von Mackie Messer‘ noch niemand gegeben. Samie Davis Jr. (siehe Clip unten) präsentiert sie in einer so cool anmutenden Lässigkeit …

Gert Fröbe gibt einen Peachum, der jovial zwischen gerissenem Geschäftsmann und biederem Bürger changiert. Lino Ventura einen Polizeichef Brown, der fast ‚Paten‘-haft daher kommt. Und selbst Curd Jürgens (der mir zu Beginn zu dandyhaft, zu sixties erscheint als Mackie) gewinnt in der zweiten Hälfte des Films sehr an Profil, Tiefe. Dazu Hildegard Knef, als 60er-Jahre-Pendant der Lenya (und stellenweise von Staudte genial ausgeleuchtet und photographiert). Und Hilde Hildebrand, die schnoddrig die Mutter spielt.

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Manches mag an der Staudte-Version der Dreigroschenoper zu burlesk, zu zotenhaft ausgefallen sein.

Dennoch ist Wolfgang Staudtes Version der Dreigroschenoper zu unrecht weitgehend in Vergessenheit geraten.

Wenn sich die Möglichkeit bietet: ansehen!

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Die Dreigroschenoper
BRD / F 1962/63
124 min.
Regie: Wolfgang Staudte
Drehbuch: Wolfgang Staudte, Günther Weisenborn
Mit u.a. Curd Jürgens (Mackie Messer), Hildegard Knef (Spelunken-Jenny), Gert Fröbe (Peachum, der ‚Bettlerkönig‘), Hilde Hildebrand, Lino Ventura (Polizeichef Brown), Walter Giller (Bettler Filch), Siegfried Wischnewski (Münz-Matthias, genannt „Platte“), Sammy Davis Jr. als Moritatensänger
Orchester unter der Leitung von Peter Sandloff

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Lesezeichen:
Drehbuchexemplar von Curd Jürgens (Auszug), mit handschriftlicher Notiz von CJ und Glückwünschen von Wolfgang Staudte (pdf)
Spiegel 28.06.1961: Dreigroschenoper: Erst die Moral
Spiegel 07.11.1962: Dreigroschenoper: Wie am ersten Tag
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Donna Summer homophob ? Brief an ACT UP: ich war nie gegen Schwule

War Donna Summer homophob ? Die 2012 verstorbene Disco-Ikone bestritt in einem Brief an die Aids-Aktionsgruppe ACT UP, dass sie Aids als Strafe Gottes bezeichnet habe.

Hat sie – oder hat sie nicht? Hat Donna Summer, einst Star der Schwulen-Szenen, 1983 Aids als Strafe Gottes für die Schwulen bezeichnet? Nein, sagte Donna Summer einige Jahre später in einem Brief an ACT UP, der nun erstmals vollständig bekannt wurde.

Donna Summer soll damals Presseberichten zufolge u.a. geäußert haben, die Schöpfung beginne mit Adam und Eva, nicht Adam und Steve:

“It was Adam and Eve, not Adam and Steve.”

Donna Summer homophob oder nicht? die Sängerin am 13.9.2011 in einem interview (Foto: Oleg Frish, Lizenz cc-by-sa 3.0)
Donna Summer homophob oder nicht? die Sängerin am 13.9.2011 in einem interview (Foto: Oleg Frish, Lizenz cc-by-sa 3.0)

Sie werde für die Schwulen beten. Aids sei eine Strafe Gottes.

“I’ve seen the evil homosexuality come out of you people… AIDS is your sin … Now don’t get me wrong; God loves you. But not the way you are now.”

ACT UP hatte damals Aktionen gegen Summer gestartet und war mit Protesten auf bzw. vor Donna Summer Konzerten präsent. Auch bei einem Auftritt Summers beim Boston Gay Pride 1989 kam es zu Protesten.

Auf die ihr zugeschriebenen Äußerungen und die Proteste ACT UPs bezieht sich Summer in dem Brief, den jetzt Peter Staley auf seinem Blog erstmals vollständig bekannt macht. In ihrem Brief vom 26. Juli 1989 bezeichnet Donna Summer die Kritik an ihr und Proteste gegen sie als “unjust and unfair”

“I did not say God is punishing gays with aids, I did not sit with ill intentions in judgement over your lives. I haven’t stopped talking to my friends who are gay, nor have I ever chosen my friends by their sexual preferences.”

Sie habe sich nie von den Schwulen abgewandt – im Gegenteil, diese hätten ihr den Rücken gekehrt:

“I never denied you or turned away, but in fact you turned away from me.”

Peter Staley selbst meint sich zu erinnern, dass ACT UP damals etwaige Proteste gegen Donna Summer nicht wegen dieses “strange letter” beendet habe – sondern weil die Arbeit von ACT UP andere Prioritäten gehabt habe.

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Donna Summer, geboren am 31. Dezember 1948 in Boston, Massachusetts als LaDonna Adrian Gaines, starb am 17. Mai 2012 in Naples, Florida an Lungenkrebs. Anders als bei Disco-Star Sylvester, dessen Musik posthum Aids-Organisationen unterstützt, ist von Donna Summer ähnliches nicht bekannt.

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weitere Informationen:
Peter Staley 12.06.2012: Donna Summer’s Letter to ACT UP
Donna-Tribute: The Advocate (mid 80s): Summer and Smoke, by Adam Block
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Text 20.02.2016 von ondamaris auf 2mecs und leicht ergänzt