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Hamburg Kulturelles

‚Be with the revolution‘ – streetart und Grafikdesign in den arabischen Protesten seit 2011 (Ausstellung Hamburg Museum für Kunst und Gewerbe 2022/23/24)

Welche Bedeutung hat streetart in den Protesten in der arabischen welt seit 2011? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Kabinettausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe in hamburg, die noch bis März 2024 zu sehen ist.

Direkt ins Auge fallend: eines der ikonischen Bilder der arabischen Revolutionen, Marwan Shahins ‚The 2Vth (aka Anonymer Pharaoh)‘.

Shahin kombiniert die Maske von Guy Fawkes (u.a. auch verwendet vom Internetkollektiv Anonymous) mit der Maske von Tutanchamun (für die Hamburger Ausstellung nach-gesprüht von Tona (Hamburg) in Zusammenarbeit mit Marwan Shahin):

Be with the Revolution - streetart und Grafikdesign in den arabischen Protesten seit 2011
Be with the Revolution – streetart und Grafikdesign in den arabischen Protesten seit 2011
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Hamburg Kulturelles

Hamburg graffiti history – Ausstellung Museum für Hamburgische Geschichte

Das Museum für Hamburgische Geschichte zeigt noch bis Ende Juli 2023 die Ausstellung ‚Eine Stadt wird bunt – Hamburg graffiti history‘.

Hamburg graffiti history - Ausstellung im Museum für hamburgische Geschichte
Hamburg graffiti history – Ausstellung im Museum für hamburgische Geschichte

Die Ausstellung wurde kuratiert von den streetart Künstlern Oliver Nebel, Frank Petering, Mirko Reisser und Andreas Timm.

Eine Stadt wird bunt -Hamburg graffiti history
Ausstellung im Museum für Hamburgische Geschichte
noch bis 31. Juli 2023

Im Vorfeld der Ausstellung ist Ende 2021 ein äußerst umfangreiches Buch erschienen (560 Seiten, 69,90€). Zur Ausstellung erschien zudem ein Katalog (144 Seiten, 19,80€).
Begleitet wird die Ausstellung durch eine Smartphone-App.

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auch interessant, noch zu sehen bis März 2024: ‚Be with the revolution‘ – streetart und Grafikdesign in den arabischen Protesten seit 2011 (Ausstellung Hamburg Museum für Kunst und Gewerbe

Zum Thema streetart lohnt zudem immer einen Besuch das urban nation Berlin

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Eine sehenswerte Ausstellung mit viel Zeitkolorit – für mich in vielem wie eine Zeitreise.

An einigen Punkten wirkt die Ausstellung, die auch die zusammenhänge zwischen streetart und Stadtentwicklung thematisiert, eigentümlich unpolitisch. So werden beim sozialen Hintergrund der Zeit Anfang der 1980er Jahre zwar Flora (noch vor der Besetzung) und Hafenstrasse gezeigt – die Auseinandersetzungen darum, ihre Bedeutung für Kultur und Gegenkultur spiegeln sich im weiteren Verlauf der Ausstellung aber kaum wieder.

Und: die Ausstellung ist in bemerkenswerter Weise von Männern dominiert – und spiegelt so vermutlich die damaligen Realitäten.

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Hamburg Kulturelles

der Vorhang im Holi Kino Hamburg

Es ist eines der schönsten Kinos in Hamburg, das Holi Kino in Hamburg Hoheluft. Eine der Besonderheiten: der denkmalgeschützte paillettenbestickte Vorhang:

Vorhang im Holi Kino Hamburg
Vorhang im Holi Kino Hamburg

Der Vorhang in Saal 1 stammt von Friedrich Schwiek – eine Handmalerei, mit Pailletten für Lichteffekte besetzt.

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Hamburg

erneuter Versuch? Hamburg Olympia?

Bewirbt sich Hamburg erneut für Olympia?

Hintergrund ist, dass der Deutsche Olympische Sportbund DOSB erwägt, sich erneut für die Austragung Olympischer Spiele zu bewerben. Infrage kämen die Sommerspiele und Paralympics 2036 oder 2040.

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Hamburg Politisches

Hamburg und China – engere Kooperation HHLA & Cosco?

Kooperieren Hamburg und China enger als gedacht? Der Hamburger Landes- Betrieb HHLA soll eine strategische Partnerschaft mit dem chinesischen Staats- Betrieb Cosco planen, melden Medien.

Zwischen Cosco und HHLA soll es Übereinkommen geben – ein ‚Memorandum of understanding‚ vom August 2020 sowie ein ‚Memorandum of understanding‘ vom September 2021. In beiden Memoranda betonen die beiden Unternehmen die Absicht zukünftiger weiterer Kooperationen.
Zudem soll es eine Gesellschaftervereinbarung zu einem etwaigen Einstieg in Polen geben, meldet tagesschau.de (was die HHLA so dementiert).

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Hamburg

Neonstaub St. Pauli

Die Doku-Serie ‚Neonstaub – die Straßen von St. Pauli‘ portraitiert in fünf Folgen den Hamburger Stadtteil St. Pauli.

Folge 5 behandelt den Spielbudenplatz und dabei auch die ehemaligen Esso-Häuser mit der ‚Kiez-Tanke‘, kurz das legendäre Café Tuc Tuc, sowie die zweite ‚Spiegel-Affäre‘, die Überwachung von Schwulen auf Klappen durch die Hambuger Polizei (zwei meiner Fotos in diesem Post werden in Folge 5 ‚Spielbudenplatz‘ verwendet).

Die Klappe auf der Reeperbahn, Frühjahr 1986
Die Klappe auf der Reeperbahn, Frühjahr 1986
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Berlin Kulturelles

Im Herzen der Gewalt (Edouard Louis 2016 / Thomas Ostermeier 2018)

Edouard ist Student der Soziologie und schwul. Frühmorgens lernt er in Paris einen jungen Mann kennen, den aus Algerien abstammenden Reda. Sie verbringen eine ausgelassene Nacht miteinander – die in Gewalt endet. Edouard flieht zu seiner Schwester Clara in die Provinz in Nordfrankreich, aus der er kommt, zu der er aber fast alle Brücken abgebrochen hatte. Versucht zu verstehen, sowohl die schlimme Nacht als auch die Strukturen dahinter. Setzt sich mit nur mühsam kaschierter Homophobie, mit Rassismus, Gewalt auseinander.

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Berlin Kulturelles

Käthe Kollwitz Plastik (Seitz 1958)

Die Käthe Kollwitz Plastik des Künstlers Gustav Seitz wurde 1961 auf dem Kollwitz-Platz in Berlin Prenzlauer Berg errichtet. Bis zur Zerstörung des Wohnhauses 1943 hatte Käthe Kollwitz hier gelebt.

Das Bezirksamt Prenzlauer Berg erteilte dem Künstler Gustav Seitz im März 1956 den Auftrag, ein Denkmal für Käthe Kollwitz zu schaffen.

Käthe Kollwitz Plastik, Gustav Seitz, Gipsmodell (Katharinenkirche Lübeck)
Käthe Kollwitz Plastik, Gustav Seitz, Gipsmodell polychromiert (1958; Katharinenkirche Lübeck)

Am 3. Juli 1957 (kurz vor dem 90. Geburtstag der 1945 verstorbenen Künstlerin) wurde die Aufstellung der Käthe Kollwitz Plastik auf dem Kollwitz-Platz beschlossen.

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Hamburg Kulturelles

Kampnagel 40

Kampnagel 40 – die Kulturfabrik Kampnagel feiert Geburtstag. Seit 1982 wird die ehemalige Maschinenfabrik als Kulturort für darstellende Kunst genutzt.

Kampnagel 40 - Rede Amelie Deuflhard
Kampnagel 40 – Rede Amelie Deuflhard

Die 1865 von den Ingenieuren Nagel und Kaemp gegründete Maschinenfabrik Kampnagel (Schiffs- und Hafen-Kräne, später Gabelstapler) stellte Ende 1981 den Betrieb ein.

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Hamburg Konzerte & Festivals

Wutzrock 2022

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der Katze und die Hund
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Lena Stoehrfaktor und das Rattenkabinett
Pöbel MC