MS Royal Star (1956 – 2012)

MS Royal Star – das 1956 als MV San Giorgio in Dienst gestellte spätere klassische Kreuzfahrtschiff wurde nach 56 Dienstjahren 2012 verschrottet.

Die frühere ‚MS Royal Star‘ hat eine bewegte Geschichte: gebaut wurde sie von einer der bekanntesten italienischen Werften, ‚Cantieri Riuniti dell’ Adriatico‘ in Triest (Kiellegung 15. Mai 1955). Stapellauf war am 19. März 1956, Fertigstellung am 9. November 1956 als italienischer Liner „MV San Giorgio„, unterwegs bis 1976 für die ‚Adriatica‘ Linie (Adriatica Spa di Navigazione, in deren 1955 erschienenem Fahrplan ‚Januar – Dezember 1956 sie erstmals erwähnt wird) im Fahrtgebiet zwischen Italien, Griechenland und der Türkei. Später war sie auch unterwegs als ‚City of Andros‘ (ab 1976 bis 1984, umgebaut für Kreuzfahrten), ‚Ocean Islander‘ (umgebaut für Luxus-Kreuzfahrten vor der Dalmatischen Küste bzw. in der Karibik, 1984 – 1990, Ocean Cruise Lines) und dann ab 1990 als ‚MS Royal Star‘.

MS Royal Star in Mauritius 2007 (Foto: Mikeb aus e)
MS Royal Star in Mauritius 2007 (Foto: Mikeb aus e)

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Kreuzfahrt – Boom in Frankreich

Kreuzfahrt – Boom in Frankreich – Für die Häfen entlang der französischen Küsten gewinnt das Kreuzfahrt -Geschäft zunehmend an Bedeutung.

La Rochelle, eine der schönsten Städte an der französischen Atlantik-Küste, wurde 2012 von 22 Kreuzfahrschiffen mit insgesamt 33.000 Passagieren angelaufen (2011: 23 Schiffe mit 36.500 Passagieren). La Rochelle wurde damit 2011 zum bedeutendsten Kreuzfahrt-Hafen entlang der französischen Atlantik-Küste. 1994 lag die Zahl der Passagiere, die La Rochelle via Kreuzfahrt besuchten, noch bei ganzen 5.200 Personen. 2013 kamen allein in den ersten sechs Monaten bereist 21.600 Besucher per Kreuzfahrt, erstmals legten einige Schiffe für die Dauer von zwei Tagen statt bisher nur einem Tag an.

MS-Astoria beim Auslaufen aus dem Hafen von Nizza am 16. April 2008
MS-Astoria beim Auslaufen aus dem Hafen von Nizza am 16. April 2008

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Kreuzfahrt nach Bordeaux

Bordeaux wird zunehmend auch zu einer bedeutenden Station auf Kreuzfahrten – die Zahl der Schiffe stieg 2012 um 50% im Vergleich zu 2011.

Anlegen direkt in der Stadt, vor dem größten Platz Frankreichs, vor schöner Kulisse tags und nachts – dazu die Nähe sowohl hervorragender Atlantik-Strände als auch mit dem Medoc eines der bedeutendsten Weinbau-Gebiete, Bordeaux hat Kreuzfahrt -Gästen viel zu bieten.

Und auch die Stadtoberen haben das Potential erkannt. Investieren inentsprechende Infrasrruktur, vermarkten Bordeaux auf der Kreuzfahrt-Messe in Miami inzwischen aktiv.

Der Erfolg: nach Le Havre liegt Bordeaux inzwischen auf Platz 2 der bedeutendsten französischen Kreuzfahrt-Häfen. Und träumt davon, bald nicht ’nur‘ Zwischenstopp auf Kreuzfahrten zu sein, sondern auch Ziel- und Ausgangspunkt.

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Sowohl Bordeaux als auch Le Havre haben wir 2007 bei einer Kreuzfahrt besucht, hier die damaligen Berichte:

2mecs 15.09.2007: Le Havre
2mecs 19.09.2007: La grand glisse

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MS Astoria adieu – nach Versteigerung jetzt Saga Pearl II

Das ehemalige “Traumschiff” MS Astoria wurde am 4. August 2009 versteigert. Unter dem Namen Saga Pearl II fährt sie seit 15. März 2010 wieder.

1983/84 war die Astoria als “Traumschiff” Star der damaligen ZDF-Erfolgs-Serie. Die Astoria war bis 2008 in Voll-Charter des Bremer Reiseveranstalters Transocean Tours.

Schon länger war über das weitere Schicksal des 1981 gebauten ehemaligen “Traumschiffs” spekuliert worden. Im Sommer 2008 wurden dann Pläne bekannt, Transocean wolle die Charter der Astoria zum 30. April 2009 auslaufen lassen und bis dahin eine 124-tägige Abschieds-Weltreise durchführen.

Im November 2008 sagte der bisherige Veranstalter Transocean Tours dann alle weiteren Kreuzfahrten mit der Astoria überraschend ab, auch die schon von 111 Passagieren komplett gebuchte Weltreise. Während einer planmäßigen Werft-Zeit seien unverhältnismäßig große Schäden entdeckt worden. Eigner der Astoria war seit März 2007 Club Cruise Entertainment & Travelling Services Europe N.V. Das Unternehmen ging Anfang Dezember 2008 wegen Zahlungsschwierigkeiten in Insolvenz.

MS-Astoria beim Auslaufen aus dem Hafen von Nizza am 16. April 2008
MS Astoria beim Auslaufen aus dem Hafen von Nizza am 16. April 2008

Lange lag die Astoria danach in Barcelona auf Reede, wurde dann im Juni 2009 vom Schlepper Med Fos nach Gibraltar geschleppt. Dort fand am 4. August 2009 die Versteigerung des ehemaligen “Traumschiffes” MS Astoria statt

Spekuliert wurde bald, Saga wolle das Schiff auf diesem Weg erwerben. Saga hatte Berichten zufolge schon länger beabsichtigt, die Astoria als Ersatz für die MS Saga Rose zu erwerben und als Saga Pearl II wieder in Dienst zu stellen. Zunächst waren 30 Mio, € als Kaufpreis im Gespräch. Informierte Kreise berichteten, es werde bei der Auktion mit einem Preis deutlich unter 30 Mio. Euro gerechnet.

Seit 15. März 2010 fährt die frühere Astoria wieder – nach kostenintensiven Umbauten, unter dem neuen Namen ‚Saga Pearl II‚.

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MS Astoria – kurze Geschichte des Traumschiffs

Gebaut auf bei Howaldtswerke – Deutsche Werft AG in Hamburg unter der Baunummer 165, lief die heutige Saga Pearl II am 16. Dezember 1980 vom Stapel. Ihre Jungfernfahrt absolvierte sie am 24. November 1981 in der Nordsee, bevor sie am 4. Dezember 1981 ausgeliefert wurde.

Von ihrer Indienststellung 1980 bis 1985 fuhr das Schiff unter dem Namen Astor, unter dem gleichen Namen fährt noch heute ihr 1987 in Dienst gestelltes Nachfolgeschiff (HDW Kiel). In diese Zeit fällt ihre Zeit als ‚Traumschiff‘ – 1983/84 wurde die MS Astoria für diese ZDF-Serie eingesetzt.

Am 29. August 1985 wurde das schiff von der DDR-Reederei DSR (VEB DeutFracht / Seereederei Rostock) übernommen und fuhr für den Feriendienst des FDGB unter dem Namen Arkona (als Ersastz für die Völkerfreundschaft).

2002 wurde das Schiff erneut umbenannt – in Astoria. Bis zur Versteigerung 2009 war sie unter diesem Namen in Dienst, gechartert von Transocean Tours (2009 Insolvenz). Der neue Eigner Saga benannte sie um in Saga Pearl II, diesen Namen trägt das Schiff auch heute (Februar 2015) noch, nach einer kurzen Episode unter dem Namen Quest for Adventure (Mai 2012 bis November 2013).

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‘ Geheimes Kabinett ’ von Neapel (Fotos)

Das Archäologische Museum von Neapel hat neben zahlreichen Mosaiken, Plastiken und weiteren Funden insbesondere aus Pompeji und Herculaneum auch ein ‘Cabinetto oder Gabinetto Segreto’, ein ‘ geheimes Kabinett ’ zu bieten.

Im Geheimen Kabinett (Saal 65) werden Fundstücke aus der Antike gezeigt, alle erotische Motive darstellend, Phallus-Motive, Liebespositionen, Fruchtbarkeistgötter. Ab 1821 war dieses Kabinett der Erotika nicht oder nur sehr eingeschränkt zugänglich. Zeitweise war eine Sondergenehmigung (‚reifes Alter und verbürgte Moral‘) erforderlich.

Heute ist zu diesem Kabinett nur sporadisch und auf Anmeldung Einlass – nicht (mehr) aus Prüderie, sondern damit die kleinen Räumlichkeiten nicht von Besuchern überrannt werden.

In diesem Kabinett finden sich einige erotische Objekte aus Pompeji und Herculaneum, die auf einen entspannteren und unverkrampfteren Umgang mit Sexualität in klassischer Zeit hindeuten, darauf dass Erotik in der Antike viel ‘normaler’ war als heute oftmals vorgestellt. Einige Beispiele:

– Amphore mit der Darstellung von Männern beim Analverkehr, 5. Jhdt. v.Chr. (Sammlung Carolina Murat)
– Sammlung von 24 Terrakotta-Penissen (Votivgaben, 4. Jhdt. v.Chr.)
– Marmorplastik Pan und Ziege (Villa dei papirii, Herculaneum, 1. Jhdt. v.Chr.)
– Bronze-Statue (Pompeji, Casa dll’ Efebo, 1. Jhdt. v.Chr.)
– Satyrn darstellende Terrakotta-Figuren (Pompeji, 1. Jhdt. v.Chr.)
– Vasen (Herculaneum, 1. Jhdt. v.Chr.)

‘ Geheimes Kabinett ’ von Neapel – Fotos

Amphore mit der Darstellung von Männern beim Analverkehr
Amphore mit der Darstellung von Männern beim Analverkehr
Geheimes Kabinett - Sammlung von 24 Terrakotta-Penissen
Geheimes Kabinett – Sammlung von 24 Terrakotta-Penissen
Marmorplastik Pan und Ziege
Marmorplastik Pan und Ziege
Bronze-Statue
Bronze-Statue
Satyrn darstellende Terrakotta-Figuren
Satyrn darstellende Terrakotta-Figuren
Vasen
Vasen

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Penis klassisch

Nun denn, wenn ‘richtige Penis – Bilder‘ so erfolgreich sind [bezog sich antwortend auf einen inzwischen gelöschten Post eines anderen Bloggers; d.Verf.], mag ich ja nicht abseits stehen ;-) .

Die gab’s auch klassisch genügend zu sehen … und garantiert ohne Adenosin im Penis ;-) .
Hier einige Urlaubs-Souvenirs aus Neapel

Penis klassisch – Fotos

 Penis

 Penis 01

 Penis 02

Penis 03

Penis 04

 Penis klassisch

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Nizza April 2008

16.- 19.4. 2008 – Nizza

Ein tiefes Brummen weckt uns morgens, ein letztes Mal. Ein Flimmern durchzieht das Schiff, bald ein starkes Vibrieren – das vertraute Gefühl der Reaktionen des Schiffs, Resonanzspiel zwischen Kaimauer und Bugstrahl.

Anlegen in Nizza. Frühstück an Deck, mit Blick auf den Park ‘Colline du Chateau’.

Unsere Kreuzfahrt geht hier zuende.
Es wird wohl unsere letzte Fahrt mit der ‘Astoria‘ gewesen sein. Nicht etwa, weil Schiff oder Kreuzfahrt uns nicht gefallen hätten, ganz im Gegenteil. Aber Transocean lässt den Chartervertrag per April 2009 auslaufen. Wie zu hören ist, plant Phoenix das Schiff unter neuem Namen und nach Umbau in ein Wellness-Suiten-Schiff weiter zu betrieben, als Ersatz für die ‘Maxim Gorki‘, die dort außer Dienst gehen soll. Eine Nachfolgerin für die ‘Astoria‘ wird noch gesucht …

Nur kurze Zeit später, zu Fuß zum Hotel, die Koffer abgestellt, sitzen wir an der Promenade des Anglais unten auf dem Kiesstrand, ein erster Milchkaffee und Tee, Blick auf das unglaublich blaue, jedem Klischee gerecht werdende Meer. Zeitung lesen, Ruhe, Sonne. Elf Uhr, ums Kap herum wird die Astoria sichtbar, die in Leerfahrt pünktlich den Hafen von Nizza gen Bremerhaven verlässt.

MS-Astoria beim Auslaufen aus dem Hafen von Nizza am 16. April 2008
MS-Astoria beim Auslaufen aus dem Hafen von Nizza am 16. April 2008

Nizza. Schillernder Ort der französischen Mittelmeer-Küste, früher italienisch, erst seit 1860/61 zu Frankreich gehörend. Ausgerechnet Garibaldis Heimat mussten die Italiener abgeben als Preis dafür, dass Napoleon III. ihnen bei der Vertreibung der Österreicher aus Norditalien half. Schon damals war Nizza Ziel von Touristen, zuerst den Engländern, bald aber auch schon russischer Adel – dem heutzutage der russische Geldadel folgt.

Nizza – entspannen, drei Tage Ruhe, Nichtstun. Il dolce far niente. Keine Kirchen, keine Besichtigungen, keine Hochkultur. Eher Alltagskultur – Cafés, Joggen, Spazierengehen, Lesen, Sauna.

Meeresfrüchte in Nizza :-)
Meeresfrüchte in Nizza 🙂

Und Essen, gutes Essen. Eine Saunabekanntschaft empfiehlt uns – wir wollen dem Touristen-Trubel entfliehen – ein Restaurant, ‘typisch nicoiser Küche, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis’. Und tatsächlich, wir werden zunächst etwas kühl begrüßt, kommen da schon wieder Touristen?, dann hervorragend bewirtet und bedient. Ein außerordentlich leckere Menu, vollkommen befriedigt (ja ja, Sex des Alters 😉 ) gehen wir ins Hotel. Haben für den letzten Abend wieder hier reserviert – und für den zweiten Abend vom Patron einen Tipp für ein reines Meeresfrüchte-Restaurant erhalten, der sich ebenfalls als Volltreffer erweist.

Morgens joggen auf der (bis zu 10m breiten) Promenade des Anglais. Sonne, blaues Meer, Entspannung. Schade, der ‘Demi-Marathon de Nice’ findet am Sonntag statt, wir fliegen schon Samstag.

Es muss mit dem Blau zusammen hängen, überlegen wir, mit dem fast immer guten Wetter, dem Meer – oder womit sonst? Die Menschen sind in der überwiegenden Mehrzahl auffällig freundlich und zuvorkommend, ob in der Patisserie, im Zeitungsladen, mittags im Café um die Ecke oder abends im Restaurant. Eine Freundlichkeit, die umso mehr auffällt im Vergleich zur oft muffeligen Stimmung in heimatlichen Gefilden.

Und das Meer ist blau, so blau …

Nizza von oben 19.4.2008
Nizza von oben 19.4.2008

Stationen der Reise im Überblick

Florenz

15.4.2008 – Florenz

Es war gutes Wetter, als wir morgens an Deck frühstückten. Livorno. Sonne, leichter Wind, ein wenig kühl. Aber es war ja noch Morgen. Auf in den Bus gen Florenz …
Schon nach wenigen Kilometern, Pisa im Blick, zeigen sich dicke Wolken in den Bergen.

Nach knapp eineinhalb Stunden kommen wir in Florenz an, eine freundliche alte Dame begrüßt uns, die Stadtführerin. Führt uns zunächst Richtung Palazzo Medici-Riccardi. Den wir auch noch trocken zu sehen bekommen. Allerdings, der Himmel verdüstert sich. Und nur kurze Zeit später schüttet es in Strömen. Sturzbäche ergießen sich auf die Massen von Touristen, die sich plötzlich alle ratlos vor der Kathedrale tummeln, alle irritiert Unterschlupf suchend.

Genervte Touristen geraten sich untereinander und mit der Touri-Führerin in die Haare, erste “wir wollen wieder zum Bus”-Rufe werden laut. Der Regen wird nicht besser, eher heftiger. Der Himmel immer dunkler, ein einziger grauer Brei, keine Besserung in Sicht. Auch nicht bei der Stimmung der werten Mitreisenden – irgendwann setzen wir uns ab, bevor der Nerv auf uns übergreift. Schauen uns, ausgestattet mit schnell gekauftem Schirm und Regenjacke, die Stadt auf eigen Faust an – wie gut, dass der Mann Florenz kennt.

Sind später wieder am vereinbarten Treffpunkt, genervte Mitreisende schauen uns entgeistert an, ja, wir haben uns tatsächlich die Stadt angeschaut, das kann man auch im Regen.

Im Bus allerdings müssen wir uns erstmal trockene Sweatshirts anziehen, die wir vorsichtshalber im Rucksack hatten …

Neapel und Pompeji

14.4.2008 – Neapel und Pompeji

Nach dem beeindruckenden Messina und der Fahrt durch den Stretto werden wir morgens wach in Neapel.
Zeitig bringt der Bus uns vorbei am Vesuv nach Pompeji, der viel besuchten und viel beschriebenen antiken Stadt.
So viel besucht und viel photographiert, dass einige Bilder wohl als Eindruck reichen.

Nach den interessanten Stunden in Pompeji machen wir uns auf zurück in die Stadt. Zu Fuß vom Hafen quer durch die Stadt zum Archäologischen Museum. Lärm Krach Hektik beherrschen die Strassen. Besonders aggressiv die massenhaft auftretenden Scooter, jegliche Fahrtrichtung, Ampel oder (zwar vorhandene aber eh bedeutungslose) Zebrastreifen ignorierend, sich durch jegliche kleinste Lücke auch zwischen Fußgängern durchdrängelnd. Fußwege manchmal kaum erahnbar schmal, jegliche Möglichkeit am Straßenrand auf’s Engste zugeparkt. Selbst auf dem schmalsten verbleibenden Bürgersteig findet sich noch ein Plätzchen für einen ambulanten Straßenhändler und seine Decke, einen kleinen Tisch nebst Stühlen, oder zwei drei Mamas nebst Bambini beim geistesabwesenden intensiven Plausch. Jungmänner, gern Goldkettchen-behangen, führen ihre weibliche Begleitung aus, meist wie an der Leine, mit paschahaften Gesten, gelegentlich dem demonstrativen Griff in’s Gemächte. Werden wir alt? Diese Stadt ist anstrengend …

Irgendwann schaffen wir es etwas geschafft in’s Archäologische Museum von Neapel.

Sehen neben vielem anderen (erotisches ‘Geheimes Kabinett’, dazu später mehr) u.a. das bekannte Alexander-Mosaik sowie auch die beiden Athleten aus Herculaneum im Original, die u.a. schon in Berlin in der sehenswerten Herculaneum- Ausstellung (’Die letzten Stunden von Herculaneum, Pergamonmuseum, 2005) zu sehen waren.

Zurück zum Schiff gehen wir wieder zu Fuß, auf anderem Weg quer durch die Stadt. Ähnlich anstrengend und nervenaufreibend wie der Hinweg.
“Südlich von Rom beginnt Afrika”, hatten Bekannte meines Mannes des öfteren geulkt. Die Stadt hat sich heute alle Mühe gegeben, diesem Klischee gerecht zu werden.

Abends, dem frenetischen Neapel entkommen, sind wir froh, wieder an Bord zu sein, genießen die relative Ruhe des Schiffs. Pompeji war klasse, das Museum sehr interessant, aber Neapel sehr anstrengend. Nein, wir sind uns einig, für uns keine Stadt für einen erholsamen Urlaub. Das Umland gerne wieder, aber nicht diese frenetische anstrengende Stadt.

Ein Blick auf Neapel, schon von See bei der Ausfahrt des Schiffs, auf den Vesuv zeigt noch einmal die riskante Lage der Stadt.

Neapel und Pompeji – Fotos

Vesuv
Vesuv
Pompeji Lupanare
Pompeji Lupanare
Pompeji Forum
Pompeji Forum
Pompeji Forum mit Blick auf Vesuv
Pompeji Forum mit Blick auf Vesuv
Pompeji Gipsausguss
Pompeji Gipsausguss
Pompeji Casa dei fauno
Pompeji Casa dei fauno
Neapel Museum Pompeji Modell
Neapel Museum Pompeji Modell
Neapel Museum Athleten aus Herculaneum
Neapel Museum Athleten aus Herculaneum
Neapel Museum Alexandermosaik
Neapel Museum Alexandermosaik
Neapel von See
Neapel von See

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Der Ätna – Fotos

Der 3.323m hohe Ätna (oder Aetna, oder Etna, oder schöner Mongibello) nahe Messina ist der höchste und aktivste Vulkan Europas.

Wir fahren bis auf etwa 2.000mHöhe, spazieren bei tosendem Wind und Blick auf schneebedeckte Gipfel vorbei an einer Gaststätte, an der der Lavastrom des letzten Ausbruchs direkt vorbei floss, blicken den Lavaströmen ins Tal hinterher, stehen auf dem Kraterrand eines der erloschenen Crateri silvestri.

Wie schon einige Male, manche Momente in Natur vermitteln mir tiefste Gefühle …

Ätna – Fotos 2008

Ätna Talblick
Ätna Talblick
Aetna crateri silvestri
Aetna crateri silvestri
Etna Lavastrom vor Ortschaft
Etna Lavastrom vor Ortschaft
Aetna und Lift
Aetna und Lift
Lavastrom neben Lokal
Lavastrom neben Lokal

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mehr Mongibello ? Ätna-Zentralseite

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