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Berlin Homosexualitäten

Post Daddies (2024)

Zwei ältere Männer, beide queer, treffen sich in einer Sauna. Sie kommen ins Gespräch, über Dating, über das Älterwerden, über die Frage ob es vielleicht ‚eine Art kollektive Weisheit der Älteren‘ gibt – und wer das wissen will.

„Wir sind tatsächlich die Alten. Da gibt es eine Kluft. Wir wissen so wenig voneinander.“

Konstantin Achmed Bürger, Regisseur von Post Daddies
Post
Post Daddies (Aushang am Heimathafen Neukölln)
Post Daddies
addiesPost Daddies (Aushang am Heimathafen Neukölln)
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Berlin Konzerte & Festivals

Fo Sho – Hiphop aus der Ukraine

Fo Sho, das sind Betty, Siona und Miriam Endale, drei Schwestern aus Charkiw in der Ukraine. Ihre Eltern stammen aus Äthiopien und kamen in die Ukraine, um Medizin zu studieren. Sie arbeiteten dort bis zum Krieg seit Jahrzehnten als Ärzte.

Fo Sho Hiphop Ukrainian Sound Garden
Fo Sho beim Ukrainian Sound Garden VI, Juni 2024 @ Strandbad Plötzensee

Fo Sho sind das bekannteste ukrainische Hiphop- Trio, sie singen auf ukrainisch und englisch. Mit ihrem Song ‚BLCK SQR‘ nahmen sie 2020 am urkainischen Vorentscheid für den European Song Contest teil.

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Berlin Konzerte & Festivals

Die Hexe – Herr Hamsterfleisch

Im Rahmen des Festivals ‚Schall & Rausch‘ zeigte die niederländische post Punk Gruppe ‚Herr Hamsterfleisch‘ im SchwuZ in BerlinPihr szenisches Konzert ‚Die Hexe‘.

„Die Hexe: Ungehorsam, satanisch, unattraktiv. Systematisch verfolgt und verbrannt. Die Punk-Band Herr Hamsterfleisch singt eine 60 Minuten lange Ode an die Frauen, die aus dem Patriarchat ausscheren und headbangt sich dabei so richtig in Rage!“

Programmheft ‚Schall & Rausch‘

‚Herr Hamsterfleisch‘ ist Teil des Musiktheater-Kolletivs ‚Club Gewalt‘.

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Berlin Erinnerungen

Erinnerungen an Jürgen Baldiga

Die Halle für Kunst in Lüneburg zeigt noch bis 4. Februar 2024 die Ausstellung ‚Jürgen Baldiga – Wie die Hölle, so die Erde. Wo die Hölle, da die Erde.‘

‚Wie die Hölle, so die Erde. Wo die Hölle, da die Erde.‘ – Ausstellung Jürgen baldiga, Halle für Kunst, Lüneburg, Oktober 2023 – 04. Februar 2024

Der Berliner Fotograf, Künstler und Aktivist Jürgen Baldiga (1959 – 1993) fotografierte auf sehr persönliche, eindringliche Weise Berliner Alltag, schwule Szene, Leben mit HIV und Sterben an Aids.

Die von Elisa R. Linn kuratierte Ausstellung in Lüneburg entstand in Zusammenarbeit mit Baldigas Nachlassverwalter Aron Neubert. Sie ist die erste Einzelausstellung seit 1997.

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Berlin HIV/Aids Kulturelles

General Idea (Gropius Bau Berlin 2023)

Der Gropius Bau in Berlin zeigt vom 22. September 2023 bis 14. Januar 2024 die Ausstellung ‚General Idea‘, die bisher größte Retrospektive der Künstlergruppe.

General Idea, das waren Felix Partz (1945–1994), Jorge Zontal (1944–1994) und AA Bronson (geb. 1946). Die 1969 in Toronto / Kanada gegründete Gruppe siedelte 1986 nach New York über. Sie bestand bis zum Tod von Partz und Zontal im Jahr 1994.

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Berlin

die erste Tonfilm Vorführung – Alhambra Kino Berlin 1922

Am 17. September 1922 fand im Alhambra Kino in Berlin Wilmersdorf die erste (störungsfreie) Tonfilm – Vorführung statt.

Gebäude des ehemaligen Alhambra Kino Belrin Kurfürstendamm

In dem neu gegründeten Alhambra Kino am Kurfürstendamm sahen und hörten 1.000 Zuschauer*innen mehrere kurze Filme, u.a. den ersten Dialog-Film ‚Der Brandstifter‘ sowie einige Musikstücke.

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Berlin

Nawalnys Zelle im Straflager – Nachbau in Berlin 2023

Ein Nachbau der Gefängniszelle von Alexei Nawalny (1976 – 2024) wurde seit 24. Januar 2023 vor der russischen Botschaft in Berlin gezeigt. Die Haftbedingungen, denen der russische Regimegegner ausgesetzt war, wurden hier zumindest erahnbar. Nawalny, einer der bekanntesten Putin- Kritiker in Russland, starb nach Angaben des russischen Strafvollzugsdiensts am 16. Februar 2024 im Alter von 47 Jahren in Haft.

Nawalnys Zelle - Gefängniszelle von Alexei Nawalny, Nachbau, Berlin Januar 2023
Gefängniszelle von Alexei Nawalny, Nachbau, Berlin Januar 2023
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Berlin Kulturelles

Im Herzen der Gewalt (Edouard Louis 2016 / Thomas Ostermeier 2018)

Edouard ist Student der Soziologie und schwul. Frühmorgens lernt er in Paris einen jungen Mann kennen, den aus Algerien abstammenden Reda. Sie verbringen eine ausgelassene Nacht miteinander – die in Gewalt endet. Edouard flieht zu seiner Schwester Clara in die Provinz in Nordfrankreich, aus der er kommt, zu der er aber fast alle Brücken abgebrochen hatte. Versucht zu verstehen, sowohl die schlimme Nacht als auch die Strukturen dahinter. Setzt sich mit nur mühsam kaschierter Homophobie, mit Rassismus, Gewalt auseinander.

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Berlin Kulturelles

Käthe Kollwitz Plastik (Seitz 1958)

Die Käthe Kollwitz Plastik des Künstlers Gustav Seitz wurde 1961 auf dem Kollwitz-Platz in Berlin Prenzlauer Berg errichtet. Bis zur Zerstörung des Wohnhauses 1943 hatte Käthe Kollwitz hier gelebt.

Das Bezirksamt Prenzlauer Berg erteilte dem Künstler Gustav Seitz im März 1956 den Auftrag, ein Denkmal für Käthe Kollwitz zu schaffen.

Käthe Kollwitz Plastik, Gustav Seitz, Gipsmodell (Katharinenkirche Lübeck)
Käthe Kollwitz Plastik, Gustav Seitz, Gipsmodell polychromiert (1958; Katharinenkirche Lübeck)

Am 3. Juli 1957 (kurz vor dem 90. Geburtstag der 1945 verstorbenen Künstlerin) wurde die Aufstellung der Käthe Kollwitz Plastik auf dem Kollwitz-Platz beschlossen.

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Berlin Kulturelles

Verhüllter Reichstag (Christo 1995)

Vom 24. Juni bis 7. Juli 1995 verhüllte das Künstler-Ehepaar Christo und Jeanne-Claude den Reichstag in Berlin.

Das Projekt Verhüllter Reichstag (wrapped Reichstag) wurde seit 1971 geplant – doch erst am 25. Februar 1994 stimmte der Bundestag dem Projekt endgülig zu.

Verhüllter Reichstag Christo Berlin
Verhüllter Reichstag 1995 – Ulli am 24.6.1995

Während der Zeit des Projekts Verhüllter Reichstag wurde das Gebäude nicht für Sitzungen des Bundestags genutzt:

Der Reichstag wurde von Ende Juli 1995 bis zur Schlüsselübergabe am 19. April 1999 umgebaut (Asbest-Sanierung, Freilegung alter Gebäudestrukturen). Die letzte Sitzung des Bundestags im ‚alten‘ Gebäude fand am 2. Dezember 1994 statt. Nach Abschluss der Sanierung erfolgte die erste Sitzung des Parlaments im sanierten Gebäude am 8. September 1999.