Fußball-Europameisterschaft EM 2016 in Bordeaux

Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich – die Spiele der EM 2016 in Bordeaux

Vom 10. Juni bis 10. Juli 2016 findet in Frankreich die Fußball-Europameisterschaft Euro 2016 statt. Zum dritten Mal nach 1960 (noch unter dem Namen ‚Europapokal der Nationen‘) und 1984 ist Frankreich damit Gastgeber der Fußball-Europameisterschaft – und dies im Jubiläumsjahr. 1966, vor 50 Jahren, wurde erstmals der Name ‚Fußball-Europameisterschaft‘ für das Turnier verwendet.

Fünf Spiele der EM 2016 finden in Bordeaux statt, vier Vorrunden-Begegnungen sowie ein Viertelfinalspiel.

Austragungsort der EM 2016 in Bordeaux - das grand stade de Bordeaux am 21. Dezember 2014 (Foto: PA)
Austragungsort der EM 2016 in Bordeaux – das grand stade de Bordeaux, hier am 21. Dezember 2014 (Foto: PA, Lizenz cc by-sa 4.0)

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Nolympia Hamburg 2024

Nolympia Hamburg – Hamburg, Sonntag 29. November 2015, 10:00 Uhr:

Nolympia Hamburg 2015
Nolympia Hamburg 2015 (Die Uhr ‚Countdown zum Referendum‘ auf dem Rathausmarkt in Hamburg, kurz nach Bekanntwerden des Ergebnisses des Referendums zu Olympia 2024 in Hamburg)

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51,6% der Hamburger sagen bei einem Referendum mit bemerkenswert hoher Beteiligung ’nein’zu Olympia 2024 in Hamburg. Der Senat hält seine Zusage ein, respektiert das Ergebnis des Referendums und beendet die Bewerbung.

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SchlandStrick aus StrickSchland

Schland Strick aus Strick Schland :

SchlandStrick aus StrickSchland
SchlandStrick aus StrickSchland

 

#WM2014

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Der taz gefällt wohl mein SchlandStrick-Bild – „Galgen, Galeerenbau, Gegenpissen …“ SchlandStrick in der taz-Reihe „Das WM-Teil“, mit einigen HErläuterungen in Sachen ‚Urban Knitting‘:

taz 07.07.2014: Das WM-Teil XIX – Der Schland-Baum

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Emil Martens (1886 – 1969), schwuler Erster Vorsitzender des HSV

Emil Martens war Gründungsmitglied und 1928 bis 1934 Vorsitzender des HSV – und schwul. Aufgrund seiner Homosexualität verfolgt, wurde er mehrfach inhaftiert, und schließlich kastriert.

Er war HSVer von Beginn an, langjähriger und erfolgreicher Erster Vorsitzender  – und wurde von NS-Deutschland aufgrund seiner Homosexualität verfolgt und zur ‚freiwilligen‘ Kastration genötigt, um dem KZ zu entgehen: Emil Martens.

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Frankreich: Surfen zwischen Professionalisierung, Chic und Luxus

Surfen wird Mode: Frankreichs Atlantikstrände, insbesondere bei Lacanau sowie weiter südlich bei Hossegor, gelten seit langem als Surfer-Hochburgen. Doch der einstige Nischen-Sport Surfen wird inzwischen hip, und auch von großen Konzernen entdeckt.

So wurde Surfen (‚la grande glisse‚) inzwischen von Werbeindustrie und Markting entdeckt. Wurden Surf-Meisterschaften (wie z.B. in jährlich in Lacanau Océan stattfindenden Lacanau Pro) früher ausschließlich von Marken gesponsert, die sich an Surfer wenden, so gehören inzwischen große Marken zu den hauptsächlichen Geldgebern. Die Wettbewerbe, einst Insider-Interesse, werden längst im Internet per Stream live übertragen.

Surfen
Surfen

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der Surfkurs

Surfkurs, Sommer 2000

Was diese jungen Kerle da können, am Strand, auch am schwulen Strand, das müssen wir doch auch hinbekommen?!!

Gesagt, getan – im Sommer-Urlaub 2000 buchen wir spontan eine Woche Surf-Kurs. Eine kleine Gruppe überwiegend männlicher Teilnehmer fast jeden Alters (nein, wir sind nicht die Ältesten) findet sich nun zusammen, jeden Morgen. Das bedeutet jeden Morgen pünktlich an der Surf-Bude sein, die Combinaison (die auch als Fetish-Kleidung durchginge) anziehen, das Board schnappen, Leach, dann aufwärmen und ab an den Strand – um 07:30 Uhr morgens, im Urlaub … Vielleicht hätten wir vor dem Buchen doch an Gezeiten und Tide denken sollen …

Mutig und müde stehen wir so jeden Tag in aller Frühe am Strand:

Surfkurs, Ulli, Sommer 2000
Surfkurs, Ulli mit Longboard, Sommer 2000

Ich schnappe mir ein klassisches Longboard (wie in den 1950ern üblich), Frank eines der heute üblichen kürzern Boards, und los geht’s …

Jeden Morgen sind wir also – das nennt man Urlaub ??? – sehr, sehr früh auf den Beinen, schleppen uns zum Stand, und geben unser Bestes.

Spätestens an Tag 3 allerdings wird deutlich: die jungen Dinger (16, 18 …) sind fixer als wir – nicht fixer im Lernen, sondern fixer auf den Boards. Sind beweglicher, flinker, wohl auch leichter.

Und am Schluss des Kurses bleibt: ja, wir haben ‚Wellen geritten‘, haben gesurft. Aber – Schuster blieb bei deinen Leisten, wir lassen die Boards zukünftig wohl doch besser stehen, bleiben aufmerksame und interessierte Zuschauer 😉

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Aids Walk 1988 San Francisco

„AIDS Walk“ – unter diesem Motto finden seit 1985 Benefiz-Events in den USA statt, die dazu beitrugen, Millionen-Beträge für die Aids-Bekämpfung zu sammeln, so auch der Aids Walk 1988.

Der erste Aids-Walk fand 1985 in Los Angeles statt, zwei Jahre später auch in New York und San Francsico. Max Kirkeberg, inzwischen 80 Jahre alt, der erstmals 1988 am Aids-Walk in San Francisco teilnahm, weist darauf hin, dass zu Beginn vor allem Schwule, die meisten von ihnen HIV-positiv, am Aids-Walk teilnahmen

„In the early years of the AIDS Walk, most of the walkers were gay men and most of them were infected with HIV.“

Aids Walk 1988 – Fotos

Plakat für den Aids Walk 1988
Plakat für den Aids Walk 1988
Plakat für den Aids Walk 1988
Plakat für den Aids-Walk 1988

Fotos: Juni 1988, San Francisco, während der ‚Carnival procession & market‘

Den ‚ Aids Walk ‚ gibt es in den USA immer noch. 2013 findet er in San Francisco am 21. Juli statt (New York: 19. Mai, Los Angeles 13. Oktober).

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Berlin Marathon 2011

Jedes Jahr Ende September laufen die schnellsten Langstrecken-Läuferinnen und -Läufer der Welt direkt vor dem Balkon vorbei …

Berlin Marathon 2011
Berlin Marathon 2011

… hier die Spitzengruppe u.a. mit dem späteren Sieger Patrick Makau (der den Marathon in der neuen Weltrekord-Zeit von 2.03:38 lief).

Fussball Frankreich: Rote Karte gegen Homophobie!

Homophobie – auch im französischen Fußball ein verbreitetes Problem. Ein neues Video fordert in Frankreich “Rote Karte gegen Homophobie!”

Homophobe Zwischenfälle, seien sie verbaler oder physischer Natur, sind auch im französischen Fußball traurige Realität. Hiergegen vorzugehen, Homophobie nicht weiter zu banalisieren, zu verharmlosen ist das Anliegen des neuen Spots “Un carton rouge contre l’homophobie” (Rote Karte gegen Homophobie). Ein Spot, dessen Sinn sich auch ohne französische Sprachkenntnisse erschließen dürfte:


Un carton rouge contre l’homophobie von mairiedeparis

Realisiert wurde der Spot auf Initiative von Paris foot gay, “Le club qui défend le droit à la différence” (Der Club, der das Recht auf Unterschiedlichkeit verteidigt). Finanziert wurde der Spot von der französischen Profi-Fußball-Liga Ligue de football professionnel (LFP) und dem Pariser schwulen Fußball-Club.

Ein Hinweis zum besseren Verständnis: “pédé” als Bezeichnung für “schwul” oder “Schwuler” ist in Frankreich ein i.d.R. äußerst abfällig gemeintes derbes Schimpfwort (und nicht wie “schwul” in Deutschland eine von Schwulen selbst positiv umgemünzte Bezeichnung).

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Text 08.02.2016 von ondamaris auf 2mecs