Mavi Phoenix – Boys Toys

Mavi Phoenix ? Kennt kaum einer meiner Bekannten – noch nicht. Der österreichische Rapper wurde am 1. September 1995 in Linz geboren.

Bei Watt en Schlick 2019 stand ich nachts mit Jan im Zelt, wir waren gut drauf, und Mavi Phoenix machte ne gute Show. Kurz zuvor im April 2019 den FM4-Amadeus-Award gewonnen (Video des Konzerts hier). LoFi, Elektro, Pop, Hiphop. Wir hatten viel Spaß, haben viel getanzt.

Mavi Phoenix im August 2020 bei seinem Auftritt beim Watt en Schlick Fest in Dangast
Mavi Phoenix bei Watt en Schlick 2019

Die Deutschlandtour verschob sich dann, offiziell wegen der Arbeit an dem Debut-Album. Aus dem geplanten Konzert im Lagerhaus in Bremen im Spätherbst 2019 wurde so erstmal nix.

Dann kam der neue Termin. Tour-Auftakt wird am 15. April 2020 in Bremen sein. Das Debut- Album ‚Boys Toys‘ erscheint kurz zuvor am 3. April 2020.

Die gleichnamige Single mit Video kam bereits am 13. Dezember 2019 heraus, – und zeigte u.a. ein Spiel mit Bildern von Männlichkeit.

Kurz vor der 25-Jahr-Feier des österreichischen Senders FM4 outetet sich Mavi Phoenix als Transgender.

„Transgender issues manifest at different times in life in different individuals“

Juli 2019

„Ich befinde mich auf einer Reise, um herauszufinden, wer ich bin und wer ich sein möchte. – Es ist ein Prozess und im Moment sind alle Geschlechtspronomen für mich in Ordnung. Danke, Mavi“

Bullet in my heart (Video, subtitles am Ende des Videoclips)

Seit Herbst 2019 verwendet Mavi Phoenix für sich das Pronomen ‚er‚ und lebt offiziell als Mann.

fyi, i’m a guy

(in seinem Twitter Profil)

Der selbstgewählte Künstlername nimmt Bezug auf den jung verstorbenen Hollywood- Schauspieler und Musiker River Phoenix (23.8.1970 – 31.10.1993, u.a. My Private Idaho).

Die Tour 2020 führt Mavi Phoenix von Bremen u.a. weiter nach Hamburg, Berlin, Leipzig, Bielefeld und Stuttgart.

2020 gibt’s u.a. einen Auftritt beim Deichbrand Festival.

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Im Reich der Sinne (Nagisa Ōshima 1976)

Im Reich der Sinne des japanischen Regisseurs und Produzenten Nagisa Ōshima (31.3.1932 – 15.1.2013) gilt (fälschlicherwseise) als ‚pornographischer‘ ‚Skandal-Film‚ – und beruht auf einer wahren Begebenheit aus dem Jahr 1936 in Japan.

Kichizo (Tatsuya Fuji) besitzt ein Geisha-Haus. Abe Sada (Eiko Matsuda) arbeitet dort als Dienerin und Prostituierte. Was als leidenschaftliche Beziehung der beiden beginnt, wird tiefe Hingabe – in immer grenzenloserer sexueller Begierde und Obsession. Beide brechen sämtliche Tabus, bis hin zu Kichizos Tod.

Auf Kichizos Brust schreibt Sada mit seinem Blut am Schluss die Worte „Sada Kichi futari kiri“ (Sada und Kichi, beide mit einander vereint). Dies entspricht den Worten, die auf der Brust des ‚echten‘ Kichizo geschrieben waren, als ihn die Polizei am 19. Mai 1936 auffand.

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Im Reich der Sinne – „wenn man alles spüren will muss man bis zum Exzess gehen“. Dies ist kein pornographischer Film – eher ein Film darüber, wie zwei Menschen sich verändern, wenn sie sich immer tiefer an und ineinander binden.

Das Geschlechterrollen- Verständnis des Films liegt (1976 !) jenseits von männlich – weiblich, jenseits von stark – schwach. Beide begehren einander. Er fxxxt sie. Er schlägt sie. Sie verlässt ihn. Sie schlägt ihn. Sie würgt ihn. Beide einander miteinander. Wer foltert wen? Wer gerät mit wem in Ekstase? „Haben Sie denn überhaupt keinen Hunger?“
Der Film ist nicht queer (ein Wort das es damals noch nicht gab ) – doch er geht 1976 unkonventionell mit althergebrachten Geschlechterrollen um.

„In einer Beziehung wie der unseren sollte die Liebe bestimmen was wir tun

Ein sehr außergewöhnlicher Film – der immer wieder seiner Entdeckung harrt … und wert ist …

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Produktions-Notizten

Gedreht wurde der Film in den Daiei-Kyoto Studios (1942 – 1971) in Japan. Aufgrund der strengen Zensur-Vorschriften musste das unentwickelte Rohmaterial für die Entwicklung des Films nach Frankreich ausgeflogen werden.

Nach der Premiere auf der Berlinale 1976 ließ die Staatsanwaltschaft (die in Person eines Staatsanwalts und zweier Richter bei der Premiere anwesend war) den Film beschlagnahmen wegen des Verdachts auf Pornographie. Als Verteidiger des Films trat der Rechtsanwalt Horst von Hartlieb (1910 – 2004) auf, einer der Initiatoren der Freiwilligen Selbstkontrolle FSK.
Am 17. März 1977 urteilte das Berliner Landgericht, der Film sei keine Pornographie. Erst 18 Monate später wurde er für die Kinos ohne Kürzungen zugelassen, freigegeben unter dem Prädikat ‚besonders wertvoll‘.

In Großbritannien wurde der Film erst 1989 für Aufführungen in Kinos klassifiziert. Davor konnte er nur in Filmclubs gezeigt werden, deutlich geschnitten.

Im Reich der Sinne – Folgen für Beteiligte

Die Darstellerin der weiblichen Hauptrolle Eiko Matsuda siedelte nach den Dreharbeiten nach Frankreich um – in Japan sah sie sich zu umfangreich feindlichen Reaktionen ausgesetzt.
Der Darsteller der männlichen Rolle Tatsuya Fuji fand erst nach zwei Jahren ohne Engagement in Japan neue Rollen.

Regisseur Nagisa Ōshima wurde später wegen Obszönität angeklagt, aber nach vierjährigem Verfahren freigesprochen.

Nagisa Oshima, Regisseur von Im Reich der Sinne, 2000 in Cannes
Nagisa Oshima at Cannes in 2000. – Rita Molnár – Own work – CC BY-SA 2.

Nagisa Ōshima wurde auch bekannt mit dem Film (1983)Merry Christmas, Mr. Lawrence mit Musik von Ryuichi Sakamoto, sowie (1999) Gohatto (‚gegen das Gesetz‘; über Homosexualität in Japan zum Ende der Samurai-Zeit).

Im Reich der Sinne als Chart-Hit

Der originale Film- Titel Ai no korīda wurde 1980 unter dem Titel Ai No Corrida von Chaz Jankel auf seinem Debut-Album verwendet. 1981 coverte Quincy Jones den Titel auf seinem Album The Dude. Später tauchten immer wieder Cover-Versionen in den Dance-Charts auf – meist ohne dass der Bezug zum Film deutlich wurde.

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Im Reich der Sinne (D) – 愛のコリーダ Ai no korīda (J) – L’Empire des sens (F) – In the Realm of the Senses (USA, UK)
Regie Nagisa Ōshima
Drehbuch Nagisa Ōshima (nach einem Roman von Yukio Mishima)
Produktion Nagisa Ōshima & Anatole Dauman (offiziell französische Produktion, Schnitt in Frankreich, um die japanische Zensur zu umgehen)
Japan / Frankreich 1976
Uraufführung 27. Januar 1976 Berlin Berlinale
Filmfestspiele Cannes 15. Mai 1976 (aufgrund er hohen Nachfrage mit insgesamt 13 Aufführungen, bis heute Cannes-Rekord)
Uraufführung digital restaurierte Fassung Filmfestspiele Cannes 19. Mai 2017
Laufzeit 109 Minuten / 107 Minuten (Release 2000) / 94 Minuten (rekonstruierte Version)


streetart Hamburg Fotos

streetart Hamburg Fotos

Homophobie ist kacke (mt s), Hamburg Mai 2016
FCK GSCHLCHTSVRKHR (Oktober 2018)
Antifa Hydrant – israelsolidarische Antifa (November 2018)
untitled (Holz-Monster), November 2018
SCHOEN (Tetrapode, Westerland / Sylt; Dezember 2018)
LIEB SEIN (Janauar 2019)
I FEEL LIKE TIRED (Februar 2019)
ANUS (Februar 2019)
„Autorität ist auch eine Form von Faschismus – G20 lahmlegen“ (zelos; Foto Mai 2019)
it’s been a bad day please don’t take a picture (Mai 2019)
Anti Alles (Oktober 2019)
ist Auftrag Kunst? (November 2019)
move (Hamburg Hauptbahnhof, November 2019)
an der Schilleroper (November 2019)
(November 2019)
so faul / weapon of waste reduction (Dezember 2019)
Gucci (Dezember 2019)
Jedih / Deuz 2018 (Foto Dezember 2019)
(Foto Februar 2020)

streetart Berlin

Keith Haring untitled (The Boxers), 1987, Berlin Alexanderplatz
Warum nicht küssen? (Graffiti, Berlin November 2016)
Don’t Panic! (Graffiti, Berlin November 2016)
Achtung frisch geschrieben ! (Dezember 2017)
abolish capitalism (Dezember 2018)
stoppt den Kiez Verkauf – Liebe für alle (Dezember 2018)
Hol Kohlen (Dezember 2018)
THC (Dezember 2018)
Januar .. (Januar 2019)
Februar .. (Januar 2019)
März .. (Januar 2019)
April .. (Januar 2019)
Mai … (Januar 2019)
Juni … (Januar 2019)
Juni (Januar 2019)
Raum (Januar 2019)
BUY LESS, CHOOSE WELL, MAKE IT LAST (April 2019)
die Punka für den Bunka (Oktober 2019)
Berlin streetart escalator (November 2019)
window-down, Berlin November 2019
angry (November 2019)
Netter gehts besser
keine street art: Netter gehts besser (Foto 2007)
(Dezember 2019)
(Dezember 2019)

streetart Lacanau

Ausnahmezustand Frankreich 2016 - das schwierige Verhältnis zwischen Freiheit und Sicherheit (Grafitti, Südwestfrankreich)
Ausnahmezustand Frankreich 2016 – das schwierige Verhältnis zwischen Freiheit und Sicherheit (Grafitti, Südwestfrankreich nahe Lacanau)
Sticker
Sauvetage-Cotier Lacanau – Kitesurf Club Lacanau (September 2017)
Lacanau Bordeaux Metropole – #Surf2024 (September 2018; Kontext: (erfolglose) Bewerbung von Lacanau als Austragungsort für die Surf-Wettbewerbe Olympia 2024 Paris)
(Bunkerreste aus der Zeit der NS-Besatzung Lacanaus; Foto August 2019)
untiteled (David Selor, vgl. streetart Bordeaux; August 2019)
CKLC Club de Canoe Kayak (September 2019)
surf by nature (September 2019)
Lacanau Bordeaux Metropole – jamais comme ailleurs (September 2019)

Jules Dalou le paysan (1897 / 1902)

Der französische Bildhauer Aimé-Jules Dalou wurde am 31. Dezember 1838 in Paris geboren. Er starb am 15. April 1902 in Paris. Beigesetzt wurde Dalou auf dem Cimetière de Montmartre.

Als eines seiner Meisterwerke gilt le paysan / le grand paysan (Der große Bauer; 1897 / 1902). Dieses Meisterwerk des Naturalismus wird im Grand Palais (Musée d’Orsay) in Paris gezeigt.

le paysan (Vorläufer für le grand paysan; Jules Dalou), Bourges, jardin des Prés-Fichaux

In Bourges im vom Landschaftsgärtner Paul Marguerita realisierten Jardins des Prés Ficheaux wird ein steinernes Modell gezeigt.

Wasserbecken im Jardins des Prés Fichaux in Bourges

Jules Dalou (1838 – 1902)

Dalou studierte an der Pariser Kunsthochschule. 1861 stellte er erstmals selbst öffentlich aus. 1871 wurde Jules Dalou, damals Kurator am Musée du Louvre unter Gustave Courbet, beschuldigt an den Aufständen der Pariser Kommune teilgenommen zu haben. Er floh im Juli 1871 nach England, wo er große Bekanntheit erreichte.

Wegen seiner Beteiligung an den Kommune-Aufständen wurde er iun Abwesenheit zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt. Erst nach einer Amnestie-Erklärung konnte er 1879 nach Frankreich zurückkehren.

Die letzten 12 Jahre seines Lebens widmete Dalou einem Ziel: ein Monument zu schaffen zu Ehren des Arbeitenden, ein Arbeiterdenkmal. Er arbeitete daran ab 1889. Eine Realisierung erlebte er nicht mehr zu Lebzeiten – das Denkmal wurde nie aufgestellt.

1897 entstand ein erstes Gips-Model Le Grand Paysan, zuerst ausgestellt 1902. Im Jahr seines Todes (1902) ist nur diese Figur des Bauern vollendet.

Schilleroper Hamburg (1889 – ?)

Das ehemalige Zirkus-Gebäude Schilleroper in Hamburg St. Pauli wurde ursprünglich für den Zirkus Busch erbaut. Die Rotunde gilt in Deutschland als einmalig. Das Gebäude steht seit 2006 komplett leer. Seine Zulunft ist unsicher.

die Schilleroper in Hamburg St. Pauli, ehemaliges Zirkus-Gebäude, im November 2019

Die Schilleroper wurde in den Jahren 1889 (Baugesuch) bis 1891 für den Circus Busch (heute Circus Busch-Roland) gebaut. 1891 wurde der Stahlskelettbau mit einer Gala-Vorstellung eröffnet.

1899 übernimmt der erfolgreiche Zirkus Busch den Konkurrtenten Renz – und zieht um in dessen Gebäude am Millerntor. 1905 wird das Gebäude zum Schiller-Theater umgebaut. Es eröffnet am 19. April 1905. 1916 geht das Theater in Konkurs, auch aufgrund kriegsbedingter Einnahme-Rückgänge.

In den Folgejahren finden zahlreiche Besitzerwechsel statt. Im April 1931 wird das Gebäude zwangsversteigert. Nach Umbau wird es 1932 neueröffnet als Oper. 1939 wird es behördlich geschlossen. Im 2. Weltkrieg wird das Gebäude als Wartungshalle für Militär-Fahrzeuge, später als Kreigsgefangenenlager genutzt und im Krieg teilweise zerstört.

Ab den 1950er Jahren wird das Gebäude als Hotel genutzt, als „Hotel Schiller-Oper“. Nach erneutem Konkurs erfolgt 1952 eine weitere Zwangsversteigerung. In den 1960er Jahren wird das Gebäude als Wohnhaus für so genannte ‚Gastarbeiter‘ genutzt, im Foyer ein Restaurant eröffnet. Mitte der 1970er Jahre führt ein Brand zu weiteren Zerstörungen.

In dne 1990er Jahren sind in den Abbauten Asylbewerber untergebracht; das Foyer wird wieder asls Restaurant genutzt. Zwischen 2003 und 31. März 2006 wird das Foyer ein letztes Mal genutzt – für den beliebten Club ‚Schilleroper‘.

Schilleroper Hamburg St. Pauli November 2019
Die Schilleroper im November 2019

Seit 2012 steht die Schilleroper unter Denkmalschutz (nachdem dies bereits 1998 angekündigt wurde). Zuvor hatte das Denkmalamt 2007 bereits einem Abriss-Antrag der Eigentümer widersprochen.
Der ‚Denkmalschutz‘ heißt bei der Schilleroper allerdings: das Objekt steht zwar auf der ‚Verzeichnis erkannter Denkmäler‘ der Hansestadt Hamburg (pdf). Es ist allerdings bisher kein eingetragenes Kulturdenkmal. (Welche Gefahren darin liegen können, zeigt 2019 erneut der Abriss des Cityhofs in Hamburg).

Im April 2018 zeigte ein Gutachten, dass das Gebäude zwar Schäden aufweist, akut aber keine Einsturzgefahr besteht. Es sei sanierungsfähig. Allerdings seien umfassende Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Zuvor hatte der Eigentümer mit mehreren Gutachten versucht, eine Befreiung von Denkmalschutz-Auflagen zu erreichen.

Der Eigentümer des Gebäudes (eine immobilienforma) ist anonym, die Interessenwahrnehmung erfolgt durch die Schilleroper GmbH. Persönliche Gesprächsversuche scheiterten bisher, die Kommunikation mit der Stadt erfolgt ausschließlich schriftlich.

Die Stadt bereitete Ende 2018 eine Sicherungsverfügung an den Eigentümer (der Neubauten planen soll) vor, um das Gebäude zu erhalten. Diese sollte Anfang 2019 zugestellt werden. Sollte der Eigentümer die angeordneten Reparaturen nicht vornehmen lassen, werde eine Ersatzvornahmen angeordnet – die Stadt werde die Reparaturen selbst veranlassen, auf Kosten des Besitzers.

„Rettet die Schilleroper …“

Eine Intiative sammelte mehrere Tausend Unterschriften für den Erhalt der Schilleroper.

Horst Janssen (1929 – 1995)

Horst Janssen wurde geboren am 14. November 1929 in Wandsbek bei Hamburg. Er wuchs zusammen mit seiner Mutter bei den Großeltern in Oldenburg auf.

1945 zog Janssen nach Hamburg zu seiner Adoptivmutter, der Schwester seiner 1943 verstorbenen Mutter. Von 1946 bis 1951 studiert er in der Landeskunstschule am Lerchenfeld, seit Beginn als Meisterschüler von Alfred Mahlau. In seiner Klasse u.a. auch Vicco von Bülow (aka Loriot) und der Grafiker Herbert Grunwaldt (1928 – 2014).

Jannsen gilt als einer der herausragenden Zeichner und Grafiker des 20. Jahrhunderts.

Horst Janssen in seinem Atelier in Hamburg-Blankenese 1968 (Foto: MoSchle, Lizenz cc-by-sa 3.0)
Horst Janssen in seinem Atelier in Hamburg-Blankenese 1968 (Foto: MoSchle, Lizenz cc-by-sa 3.0)

Horst Janssen Museum Oldenburg

Im November 2000 wurde in Oldenburg nahe dem Pferdemarkt das Horst Janssen Museum eröffnet.

Horst Janssen Museum Oldenburg-1
Horst Janssen Museum Oldenburg

Das neu gegründete Museum findet seine Wurzeln in der über 1.800 Blatt umfassende Sammlung des Ehepaars Carin und Carl Vogel. 2016 wurde der Museumsbestand bedeutend ergänzt durch die Erwerbung der privaten Sammlung von Stefan Blessin.

Um das (weniger bekannte) Lebens Janssens in Oldenburg zu entdecken, bietet das Musem u.a. einen entdeckenswerten ‚Stadtplan Horst Janssen auf der Spur‘ (erhältlich imm Musuem sowie in der Tourist Info am Lappan).

Horst Janssens Grab Oldenburg

Janssen starb am 31. August 1995 in Hamburg an den Folgen eines Schlaganfalls. Er wurde seinem eigenen Wunsch entsprechend beigesetzt auf dem Gertrudenkirchhof in Oldenburg.

Horst Janssen, Grabstätte
Janssens Grabstätte auf dem Gertrudenkirchhof Oldenburg

Janssen zum 90. Geburtstag

Zu seinem 90. Geburtstag am 14. November 2019 widmet das Janssen Museum in Oldenburg ihm eine Sonderausstellung unter dem Titel „Kosmos Janssen: wie er schreibt_“. Im Vorfeld lasen Schauspieler_innen wie Alexander Fehling,Robert Stadlober oder Anna Thalbach ausgewählte Texte von Janssen.

Anna Thalbach liest Texte von Janssen, Janssen Museum Oldenburg, 4.11.2019