Watt en Schlick

Chillen, feiern, tanzen – alles direkt am Wattenmeer, seit 2014 geht das in Dangast beim Kultur- und Musikfestival Watt en Schlick direkt am Strand unterhalb des Kurhauses. 6.000 Besucher kamen 2018.

Dangast, am Strand (Foto: Sea-Ben , Lizenz CC BY-SA 3.0 )

Watt en Schlick Festival

Es ist eines der kleineren, und eines der neueren Festivals in Deutschland: Watt en Schlick in Dangast. 2012 hatte Initiator Till Krägeloh die Idee, und 2014 war es soweit, das erste Festival ging über die Bühne. Krägeloh hatte zuvor jahrelang im Kurhaus Dangast gearbeitet, war aber nie vorher selbst auf einem Festival.

2017 wurde das Festival beim Helga auf dem Reeperbahn-Festival als bestes Festival Deutschlands ausgezeichnet.

2019 findet die sechste Ausgabe von Watt en Schlick vom 2. bis 4. August statt. Auftreten werden u.a. Sophie Hunger, Moop Mama, Irma, Chef’Special, Max Herre, Lars Eidinger, The Black Seeds, Say Yes Dog, Die Goldenen Zitronen, das Golden Dawn Arkestra und Dendemann.

Watt und Schlick

Watt, das ist jene Fläche im Gezeitenbereich an Küsten, die bei Ebbe trocken fällt. Der Begriff Watt soll vom Ostfriesischen abstammen – weil man durch diese Flächen waten muss.

Hat Watt einen besonders hohen Ton-Anteil, wird es rutschig – udn wird Schlick oder Schlickwatt. Schlickwatt ist meist nur in geschützten Bereichen und in Buchten zu finden (so eben dem jadebusen in Norddeutschland).

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Vor 40 Jahren waren die Festivals, die ich besuchte, kleine Veranstaltungen mit wenigen Hundert Besucher_innen (siehe Umsonst und Draußen Wardenburg 1979). Inzwischen sind viele Festivals Großveranstaltungen mit mehreren Zehntausend Teilnehmern. Wie angenehm, dass Dangast mit Watt en Schlick noch ein Festival mit überschaubaren Dimensionen und fast ‚familärer‘ Atmosphäre ist.

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