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Kulturelles

Jeremy Dellers Kulturgeschichte des Rave (Video)

Zuletzt aktualisiert am 17. September 2022 von Ulrich Würdemann

Vom Underground zum Mainstream – in ‚Everybody in the place‘ zeichnet der britische Künstler Jeremy Deller eine Kulturgeschichte des Rave im Stil eines Calssroom Formats.

‚Everybody in the place‘ ist eine Art sozio-politische Dokumentation. Jeremy Deller nimmt die Rave- Kultur der späten 80er und frühen 90er Jahre zum Hintergrund, um den gesellschaftlichen Wandel im Großbritannien dieser Zeit nachzuzeichnen. Zwischen Hedonismus und Neoliberalismus, zwischen Thatcher und frühen Brexit- Debatten …

Im Mittelpunkt seiner Überlegungen steht eher die Underground Rave Scene (die sich gerade in Zeiten von Corona und Lockdown wieder als durchaus noch lebendig erwiesen hat).

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Jeremy Deller (geboren am 30. März 1966 in London) ist ein britischer Künstler. In The Battle of Orgreave befasste sich Deller 2001 mit Auseinandersetzungen zwischen streikenden Bergarbeitern und der Polizei Anfang der 1980er Jahre. Für seinen Film Memory Bucked wurde er 2004 mit dem Turner Preis ausgezeichnet.

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Everybody In The Place – An Incomplete History of Britain 1984 -1992
Jeremy Deller
Erstausstrahlung auf BBC Four am 2. August 2019
2018 gezeigt in Berlin anläßlich des Pop-Kultur – Festivals berlin.

(entdeckt auf der Ausstellung ‚No Dancing Allowed‘ im Freiraum Q21 / Museumsquartier Wien)

Von Ulrich Würdemann

einer der beiden 2mecs.
Schwulenbewegt, Aids- und Therapie-Aktivist. Von 2005 bis 2012 Herausgeber www.ondamaris.de Ulli ist Frankreich-Liebhaber & Bordeaux- / Lacanau-Fan.
Mehr unter 2mecs -> Ulli -> Biographisches

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