Vito Russo – Dokumentation portraitiert schwulen Aktivisten, Film-Historiker

Zuletzt aktualisiert am 11. November 2018 um 15:11

Vito Russo, US-amerikanischer Autor, Film-Historiker und Schwulen-Aktivist, wird in einer HBO-Dokumentation portraitiert, die am 23. Juli 2012 (in den USA) erstausgestrahlt wurde (Uraufführung beim 50. New York Film Festival am 23. Juni 2012).

Vito Russo (1946 - 1990) am 28. Juni 1989 (Foto: Massimo Consoli)
Vito Russo (1946 – 1990) am 28. Juni 1989 (Foto: Massimo Consoli, Lizenz cc by-sa 2.5)

Vito Russo (1946-1990) on June 28 1989. – Massimo ConsoliCC BY-SA 2.5

Vito Russo, am 11. Juli 1946 in New York geboren, wurde insbesondere bekannt durch sein Buch „The Celluloid Closet“ (1981), in dem er untersuchte wie Schwule und Lesben in (insbesondere Hollywood-) Filmen dargestellt werden. Das Buch wurde die Basis für den Dokumentarfilm „The Celluloid Closet – gefangen in der Traumfabrik“ (1995) von Rob Epstein und Jeffrey Freidman.

Russo war Mit-Gründer der ‚Gay and Lesbian Alliance Against Defamation‚ (GLAAD), einer Organisation, die die Darstellung von Lesben und Schwulen in Mainstream-Medien beobachtet und jährlich die ‚GLAAD Media Awards‘ (darunter auch den ‚Vito Russo Award‘) verleiht. Russo engagierte sich zudem bei der Aids-Aktionsgruppe ACT UP.

Vito Russo starb am 7. November 1990 in New York City an den Folgen von Aids. Sein Nachlass befindet sich in der New York Public Library.

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