die Farben von Lacanau

Blau – Gelb – Grün … die Farben von Lacanau.

Blau der klare unendlich weite Himmel.
Blau das Meer, am Strand mit gischtig-weißen Schaumkronen, bei Gewitter in dräuendes schwarzblau wechselnd.

Gelb der Sand am Strand und in den Dünen. An sehr sonnigen Tagen so heiß, dass barfuß darauf zu gehen schmerzhaft sein kann.
In zwischen Ocker und Eierschale changierenden Tönen Kiefern, Kiefernnadeln, Gestrüpp.

Grün der Kiefernwald. Von oben, von den Gipfeln der höchsten Dünen aus betrachtet, wie ein grünes Meer wirkend, das sich mit gelbem Saum dem Atlantik anschmiegt.

Kiefern - Himmel - Düne
Kiefern – Himmel – Düne

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Farben von Lacanau
Farben von Lacanau

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Strand
Strand

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Farben von Lacanau
Farben von Lacanau

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Erst gegen Abend schleichen sich feurige Töne ein, rot, orange, purpur …
… während das Blau vor der Nacht zu stahlblau wechselt …

Abend am Strand von Lacanau
Abend am Strand von Lacanau

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… und manchmal kommt ein Regenbogen über Lacanau als Akzent hinzu …

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Nancy und die place Stanislas

Nancy ist die Hauptstadt des Départements Meurthe-et-Moselle. In früheren Zeiten war Nancy Hauptstadt des Herzogtums Lothringen, nach der Revolution Hauptstadt der Provinz Lothringen (Lorraine).

Die Burg Nanciacum, Mitte des 11. Jahrhunderts errichtet, gilt als Ursprung von Nancy. Heute hat die lothringische Stadt gut 100.000 Einwohner, sie ist die zweitgrößte Stadt Lothringens nach Metz. Der Ballungsraum Nancy ist mit gut 430.000 Einwohnern der zweitgröße Ballungsraum Ostfrankreichs nach Strasbourg.

Bekannteste Sehenswürdigkeit von Nancy ist der Stanislas-Platz, die place Stanislas:

Nancy – place Stanislas

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Nancy ist die 1752 bis 1755 angelegte place Stanislas – ein 125 Meter langer und 106 Meter breiter Platz im Herzen der Stadt, angelegt als Königsplatz mit umgebenden Gebäuden mit einheitlich gestalteten Fassaden. Der Platz und die umgebende Gebäude wurden konzipiert vom Architekten Emmanuel Héré de Corny (1705–63).

Die place Stanislas wurde benannt nach dem ehemaligen polnischen König Stanislaus I. Leszczyński. Er wurde, nachdem er 1737 im Polnischen Erbfolgekrieg verloren hatte,  durch seinen Schwiegersohn Ludwig XV. mit dem Herzogtum von Lothringen und Bar abgefunden.

Nancy, place Stanislas, Plan aus dem Jahr 1752 (Plan annexé à la minute de l’arrêt du Conseil royal des Finances du 24 mars 1752)
Nancy, place Stanislas, Plan aus dem Jahr 1752 (Plan annexé à la minute de l’arrêt du Conseil royal des Finances du 24 mars 1752)

Auf dem Platz befand sich einst ein Denkmal für Ludwig XV. (entfernt während der Revolution), seit 1831 steht dort ein Denkmal aus dem 19. Jahrhundert von Georges Jacquot (1794–1874), das Stanislas zeigt. Den Übergang zur place Carrière bildet ein Triumphbogen, 1757 gebaut zu Ehren Ludwigs XV.

Die place Stanislas trug neben dem Namen place royale auch die Namen place du peuple, place Napoléon – und seit 1831 place Stanislas.

Die Place Stanislas, die Place de la Carrière, und die Place de l’Hémicycle sind als eines der bedeutendsten Ensembles aufgeklärt-absolutistischen Städtebaus seit 1983 auf der Welterbe-Liste derr UNESCO.

2004/05 wurde die place Stanislas umfassend restauriert, dabei wurde weitgehend den ursprünglichen Plänen aus dem 18. Jahrhundert gefolgt. Einweihung der neuen Platzgestaltung war durch Jacques Chirac anläßlich des 250. Jubiläums des Platzes im Mai 2005.

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In Nancy kam es im Mai 2015 erstmals in Frankreich zu einer Koperationsvereinbarung zwischen einer Universitätsklinik und einem Homozentrum – die Uniklinik Nancy kooperiert mit dem LGBT-Zentrum der Stadt und bietet in dessen Räumen HIV-Tests und Prävention an.

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Die Bartholomäusnacht (Patrice Chéreau 1994)

‚Die Bartholomäusnacht‘ war der erfolgreichste Film des französischen Autors, Schauspielers und Regisseurs Patrice Chéreau. Gedreht wurden viele Szenen des Films über das Massaker an den Hugenotten nicht an Originalorten in Paris, sondern in Bordeaux.

Patrice Chéreau drehte seine Film „Die  Bartholomäusnacht“ (La Reine Margot, Koproduktion Frankreich – Italien – Deutschland) 1993 nach der Vorlage des Romans von Alexandre Dumas aus dem Jahr 1845. Darsteller/innen sind u.a. Isabelle Adjani, Daniel Auteuil, Jean-Hugues Anglade und Virna Lisi (sowie Thomas Kretschmann in einer frühen Rolle als Nançay).

Paris im Jahr 1572, Zeit der Konfessionskriege. Aus politischen Gründen, um einen lange währenden Glaubenskrieg zu beenden, heiratet Margarete von Valois, die Schwester des (katholischen) Königs von Frankreich, den (protestantischen) Heinrich, König von Navarra. Noch am Abend der Hochzeit jedoch begegnet sie einem geheimnisvollen Fremden (ebenfalls Protestant). Zwei Männer, die fortan ihr Leben bestimmen. In eben dieser Nacht werden Tausende Protestanten auf Befehl der Mutter des Königs umgebracht – das Massaker der Bartholomäusnacht, das Chéreau in seinem Film beildgewaltig (aber nicht immer den historischen Fakten entsprechend) ausmalt.

Szene im Schlafzimmer Margaretes von Valois während der Bartholomäusnacht, Alexandre-Évariste Fragonard (1780–1850)
Szene im Schlafzimmer Margaretes von Valois während der Bartholomäusnacht, Alexandre-Évariste Fragonard (1780–1850)

Die (wahre) Bartholomäusnacht (auch: Pariser Bluthochzeit, frz. Massacre de la Saint-Barthélemy) in der Nacht vom 23. auf den 24. August 1572 war das wohl bekannteste Ereignis der Hugenottenkriege: auf Befehl der Königinmutter Katahrina von Medici wurden Führer der französischen Protestanten (Hugenotten) ermordet. Eine Nacht des Gemetzels an Protestanten folgte. Allein in Paris starben um die 3.000 Menschen.

Bartholomäusnacht, François Dubois (1529–1584)
Bartholomäusnacht, François Dubois (1529–1584)

Die Bartholomäusnacht und die Folgen

Die Hugenotten erhielten in Frankreich erst 26 Jahre später im Jahr 1598 (Edikt von Nantes) Rechtssicherheit. Doch auch diese währte nicht lange – insbesondere unter Kardinal Richelieu wurden zahlreiche Regelungen wieder aufgehoben. 1685 hob Ludwig XIV. schließlich (Edikt von Fontainebleau, mit unterzeichnet von Colbert) die Religionsfreiheit komplett wieder auf. Über 200.000 Hugenotten wanderten aus, insbesondere in die Niederlande, nach England und nach Preußen.

Die Bartholomäusnacht steht damit auch als ein bedeutender Markstein in einem lange dauernden Grund-Konflikt (nicht nur) der französischen Gesellschaft: vordergründig der Konflikt zwischen zwei Glaubens-Bekenntnissen (Katholiken vs. Protestanten), daraus resultierend später die Frage wie weit der Einfluss der Kirche, wie weit der des Staates reichen soll [seit ‚Gesetz von 1905‘: Laizismus, vgl. Säkularismus und Laizismus in Frankreich].

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Das Massaker in der Bartholomäusnacht – gedreht in Bordeaux

Auch wenn weite Teile der Handlung in Paris spielen – gedreht wurde ‚Die Bartholomäusnacht‘ auch, drei Wochen im August 1993, in Bordeaux.

Drehorte (heute kaum als solche zu identifizieren) waren insbes. die Rue de la Tour du Pin (nahe dem Quai des Salnières) sowie zahlreiche mittelalterlich anmutende Straßen in den Viertel Saint-Michel und Sainte-Croix (wie der Rue Maubec, Rue du Mirail). Gedreht wurden hier insbesondere die Straßen-Szenen des Massakers an den Protestanten in der Nacht nach der Hochzeit von Königin Margot.

Weitere Drehorte des Films waren u.a. die Basilika in Saint-Quentin, das Château de Maulnes in Cruzy-le-Châtel, Compiègne, Rambouillet und Senlis sowie der Palácio Nacional de Mafra in Portugal.

Uraufgeführt wurde La Reine Margot bei den internationalen Filmfestspielen von Cannes am 13. Mai 1994 und erhielt dort den Preis der Jury sowie Virna Lisi die Auszeichnung als Beste Darstellerin. Deutsche Erstaufführung war am 29. September 1994.

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Der französische Schriftsteller Alexandre Dumas der Ältere wurde am 24. Juli 1802 in Villers-Cotteret geboren. Schon zu Lebzeiten sehr erfolgreicher Autor, ist er heute insbesondere wegen seiner oft pseudo-historischen Abenteuer-Romane (z.B. Die drei Musketiere, Der Graf von Monte Christo) bekannt.

Alexandre Dumas der Ältere, Fotografie von Étienne Carjat
Alexandre Dumas der Ältere, Fotografie von Étienne Carjat

Dumas starb am 5. Dezember 1870 in Puys bei Dieppe. Anlässlich seines 200. Geburtstags wurden seine Gebeine 2002 ins Pantheon in Paris überführt.

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Der Schauspieler, Regisseur und Autor Patrice Chéreau wurde am 2. November 1944 in Lézigné geboren. Die Bartolomäusnacht war sein größer Erfolg als Filmregisseur. Chéreau starb am 7. Oktober 2013 in Paris an Lungenkrebs. Er ist beigesetzt auf dem Cimetière Père Lachaise.

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Frankreich: Deportation wegen Homosexualität 1940 – 1945

Deportation wegen Homosexualität – Etwa 500 Menschen sind in Frankreich wegen ihrer Homosexualität in der NS-Zeit deportiert worden, darunter ca. zehn Ausländer. Dies ergaben neue Untersuchungen des französischen Autors Jean-Luc Schwab.

Der Franzose Jean-Luc Schwab befasst sich seit langem mit der Geschichte der Deportation Homosexueller aus Frankreich während des Zweiten Weltkriegs. Im Frühjahr 2015 hat er aktualisierte Zahlen zu deren Umfang und Struktur vorgelegt.

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Dubonnet – der besondere Aperitif

Dubonnet – in Deutschland ein wenig bekannter Aperitif, in Frankreich und besonders auch in Großbritannien hingegen sehr geschätzt. Die Queen mag ihn 7:3 mit Gin …

Nein, Dubonnet ist nicht – wie gelegentlich kolportiert – ein weiterer Vermouth. Jedenfalls nicht ganz. Der feine Unterschied: Chinarinde. Oder das Chinin darin, und der daraus resultierrende bittere Geschmack.

Für Dubonnet wird Wein (genauer: Mistelle, ein in Südfrankreich verbreiteter Likörwein) mit Kräutern vergoren (ähnlich wie bei Vermouth / Wermut). Allerdings kommt eine weitere Zutat hinzu: Chinarinde. Die Zugabe von Alkohol stoppt die Fermentation.  Chinarinde sollte (mit ihren Wirkstoffen) gegen  Malaria schützen. Chinarinde schmeckt stark bitter, Likörwein und Alkohol maskieren den Geschmack.

1846 ‚erfand‘ der Chemiker und Likörhersteller Joseph Dubonnet (1818 – 1871) in Paris die Rezeptur. Grund: die französische Regierugn suchte mittels eines Wettbewerbs nach der besten möglichkeit, ihren Soldaten der Fremdenlegion das Einnehmen von Chinarinde als Schutz vor Malaria ’schmackhaft‘ zu machen. Die Rinde gelber Chinarindenbäume (Cinchona) enthält Chinin (sowie Chinidin und Chinonidin), das früher als Medikament gegen malaria und Fieber genutzt wurde.

Dubonet nannte das von ihm kreierte Getränk ‚Quinquina Dubonnet‘:

Dubonnet (Werbe-Plakat, Jules Chéret, 1895)
Dubonnet (Werbe-Plakat, Jules Chéret, 1895)

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Werner Kallmorgen (1902 – 1979)

Der Hamburger Architekt Werner Kallmorgen gilt als einer der bedeutendsten Hamburger Architekten der Nachkriegszeit.

Max Georg Werner Kallmorgen (15.8. 1902 Altona – 26.1.1979 Heimhart) arbeitete nach Studium in München und Dresden ab 1928 bis 1974 als selbständiger Architekt. Er plante zahlreiche private Wohnhäuser, öffentliche Gebäude (am Wiederaufbau der Speicherstadt) und Wohnsiedlungen in Altona und Hamburg. 1977 wurde er mit dem Fritz-Schumacher-Preis ausgezeichnet.

Werner Kallmorgen ist unter anderem auch der Architekt des Ernst Barlach Hauses in Hamburg:

Ernst Barlach Haus Hamburg (Werner Kallmorgen 1961/62)
Ernst Barlach Haus Hamburg (Werner Kallmorgen 1961/62)

Der Industrielle Herrmann F. Reemtsma, ein Freund und Förderer von Ernst Barlach, hatte seine umfangreiche Sammlung 1960 in eine Stiftung überführt. Reemtsma beauftragte noch kurz vor seinem Tod den Bau des Barlach – Museums im Hamburger Jenisch-Park. Der Bau wurde 1961/62 nach Entwürfen des Architekten Kallmorgen geplant und errichtet und im Oktober 1962 als Museum (erstes privates Kunst-Museum Norddeutschlands) eröffnet.

1995/96 wurde das Gebäude um einen weiteren Ausstellungsraum ergänzt. Im Zuge dieser Arbeiten wurde auch der zuvor offene Innenhof mit einem Glasdach geschlossen.

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Werner Kallmorgen

Werner Kallmorgen
Werner Kallmorgen

(Bronze-Büste von Richard Scheibe (1879-1964), 1960)

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Werner Kallmorgen ist u.a. auch Architekt des (ehemaligen, denkmalgeschützten) Spiegel-Hochhauses sowie des (ehemaligen) IBM-Hochhauses (1963-65) sowie des zweiten Baus (nach Kriegszerstörung) des Kaipeichers A (1963), auf dem sich heute die Elbphilharmonie befindet, und der Hauptverwaltung des Otto-Versands (1959 – 1970).

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Homomagazin Tetu: endgültiges Aus nach 20 Jahren (akt.)

Endgültig Aus für das französische Homo-Maganzin Tetu – das Handelsgericht in Paris beschloss am 23. Juli 2015 die Liquidation des Unternehmens. Nach der Einleitung des Konkursverfahrens Anfang Juni begonnene Rettungsversuche blieben erfolglos. Die Internetseite von Tetu soll in den Sommermonaten 2015 noch in Betrieb bleiben.

Das französische Homomagazin Tetu wird ab sofort vom Markt verschwinden. Beide bei der Justizverwaltung eingegangenen Übernahmeangebote seien als unzureichend beurteilt worden. Die Liquidation der Tetu-Herausgeberin CPPD sei ‚unausweichlich‚ gewesen.

Die Ausgabe Juli / August 2015 von Tetu (Nr. 212) – mit Mika auf dem Titelbild – wird die letzte Tetu sein.

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Franks Coming out Erinnerungen – Video

Franks coming out Erinnerungen gibt es derzeit im Deutschen Historischen Museum in einem Video zu sehen – und jetzt auch hier auf 2mecs:

Im Deutschen Historischen Museum und im Schwulen Museum* eröffnete jüngst die Ausstellung ‚Homosexualität_en‘. Der erste Saal der Ausstellung im DHM widmet sich dem Thema Coming Out.

Dem Aufruf des Schwulen Museums folgend habe ich über meine Coming out – Erinnerungen berichtet. Das dabei im November 2014 entstandene Video ist bis Dezember 2015 im Deutschen Historischen Museum zu sehen in der Ausstellung Homosexualität_en – und dank der Einwilligung des Museums jetzt auch hier:

Copyright des Videos Franks Coming out Erinnerungen : Schwules Museum*

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in this video Frank talks about his coming out 1979/1980, the reaction of his parents, and a conversation with a judge
(video with english subtitles)

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und hier gibt’s / see also Ullis coming out Erinnerungen

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Ullis Coming out Erinnerungen – Video

Ullis coming out Erinnerungen gibt es derzeit im Deutschen Historischen Museum in einem Video zu sehen – und jetzt auch hier auf 2mecs:

Im Deutschen Historischen Museum und im Schwulen Museum* eröffnete jüngst die Ausstellung ‚Homosexualität_en‘. Der erste Saal der Ausstellung im DHM widmet sich dem Thema Coming Out.

Dem Aufruf des Schwulen Museums folgend habe ich über meine Coming out – Erinnerungen berichtet und dem Museum dazu ‚Mein erstes Flugblatt‘ übergeben – das für mich für den Schritt vom persönlichen zum öffentlichen Coming out steht.

Das dabei im November 2014 entstandene Video ist bis Dezember 2015 im Deutschen Historischen Museum zu sehen in der Ausstellung Homosexualität_en – und dank der Einwilligung des Museums jetzt auch hier:

Copyright des Videos Ullis Coming out Erinnerungen : Schwules Museum*

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Lacanau Océan – ein Ort zieht sich vom Meer zurück

Lacanau Océan ist einer der beliebtesten Badeorte an der Atlantikküste Aquitaniens, und bedeutende Surfer-Hochburg. Doch Erosion und Stürme setzen der Küste in den letzten jahren schwer zu. Nun soll ein radikaler Plan die Wende bringen: Lacanau Océan zieht sich vom Meer zurück.

Zwischen 20 und 30 Meter Strand verlor Lacanau Océan innerhalb von drei Monaten während der Stürme des Herbstes und Winters 2013 / 2014 – das Meer rückte bedrohlich nahe direkt an die letzten Dünen und erste vorgelagerte Bebauungen. Normal war in früheren Jahren der Verlust von ein oder zwei Metern Strand, die oft im darauf folgenden Sommer wieder angespült wurden (und das gelegentliche Sichtbarwerden von ins Meer abgerutschten Bunker-Resten – Überbleibsel der NS-Besatzung von Lacanau Océan).

Lacanau Nord - Küsten-Erosion, Situation Erosion September 2014
Lacanau Nord – Küsten-Erosion, Situation Erosion September 2014

Noch schlimmer hatte es andere Orte an der Cote d’Argent erwischt. So steht ein Appartment-Block in Soulac sur mer, der einst beim Bau 1967 noch 200 Meter vom Strand entfernt war, seit den Winterstürmen 2014 nur noch 16 Meter von der Wasserlinie entfernt. Die Bewohner mussten das Gebäude wegen akuter Gefährdung verlassen.

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