KZ Wöbbelin – Gedenken kann auch anders sein …

Zuletzt aktualisiert am 26. Juni 2016 um 11:28

Das Gedenken an ehemalige KZs in Deutschland kann auch anders, weniger verleugnend, offensiver erfolgen als im Emsland (wie dort in Esterwegen, Börgermoor und Neusustrum) – die Gedenkstätte für das ehemaligen KZ Wöbbelin macht es vor.

Das KZ-Außenlager Wöbbelin (bei Ludwigslust) bestand nur kurze Zeit (10 Wochen). Es wurde ab 15. Februar 1945 durch Gefangenen aus dem KZ Neuengamme errichtet. Es war eines der ‘Evakuierungslager’, mit Bedingungen die ähnlich kastastrophal waren wie in Bergen Belsen. Belegt wurde es mit über 5.000 KZ-Gefangenen, die in den berüchtigten ‘Todesmärschen’ u.a. aus dem Männerlager des KZ Ravensbrück hierher verlegt wurden. Am 2. Mai 1945 wurde es durch Soldaten der 82. US-Luftlandedivision befreit.

Die juristische Aufarbeitung dieses KZ-Außenlagers verlief in Westdeutschland peinlich. Sie begann erst 1967 und wurde 1976 ergebnislos eingestellt.

Die Gedenkstätte für das KZ wurde 1965 errichtet und in der heutigen Form 2005 neu gestaltet. Sie gehört zur Mahn- und Gedenkstätte Wöbbelin.

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Gedenkstätte KZ-Außenlager Wöbbelin – Fotos

Gedenkstätte KZ-Außenlager Wöbbelin
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Gedenkstätte KZ-Außenlager Woebbelin
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Gedenkstätte KZ-Außenlager Wöbbelin
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Gedenkstätte KZ-Außenlager Wöbelin
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Gedenkstätte KZ-Außenlager Wöbbellin
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Gedenkstätte KZ-Außenlager Wöbelin
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Gedenkstätte KZ-Außenlager Woebbellin

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