der Surfkurs

Zuletzt aktualisiert am 4. April 2018 um 10:56

Surfkurs, Sommer 2000

Was diese jungen Kerle da können, am Strand, auch am schwulen Strand, das müssen wir doch auch hinbekommen?!!

Gesagt, getan – im Sommer-Urlaub 2000 buchen wir spontan eine Woche Surf-Kurs. Eine kleine Gruppe überwiegend männlicher Teilnehmer fast jeden Alters (nein, wir sind nicht die Ältesten) findet sich nun zusammen, jeden Morgen. Das bedeutet jeden Morgen pünktlich an der Surf-Bude sein, die Combinaison (die auch als Fetish-Kleidung durchginge) anziehen, das Board schnappen, Leach, dann aufwärmen und ab an den Strand – um 07:30 Uhr morgens, im Urlaub … Vielleicht hätten wir vor dem Buchen doch an Gezeiten und Tide denken sollen …

Mutig und müde stehen wir so jeden Tag in aller Frühe am Strand:

Surfkurs, Ulli, Sommer 2000
Surfkurs, Ulli, Sommer 2000

Ich schnappe mir ein klassisches Longboard (wie in den 1950ern üblich), Frank eines der heute üblichen kürzern Boards, und los geht’s …

Jeden Morgen sind wir also – das nennt man Urlaub ??? – sehr, sehr früh auf den Beinen, schleppen uns zum Stand, und geben unser Bestes.

Spätestens an Tag 3 allerdings wird deutlich: die jungen Dinger (16, 18 …) sind fixer als wir – nicht fixer im Lernen, sondern fixer auf den Boards. Sind beweglicher, flinker, wohl auch leichter.

Und am Schluss des Kurses bleibt: ja, wir haben ‚Wellen geritten‘, haben gesurft. Aber – Schuster blieb bei deinen Leisten, wir lassen die Boards zukünftig wohl doch besser stehen, bleiben aufmerksame und interessierte Zuschauer 😉

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