Andreas Meyer-Hanno (1932 – 2006)

Zuletzt aktualisiert am 18. Februar 2019 um 10:10

Am 7. September 2006 starb in Frankfurt am Main der Opernregisseur und Schwulen-Aktivist Andreas Meyer-Hanno.

Andreas Meyer-Hanno wurde am 18. Februar 1932 in Berlin geboren. Ab 1976 war er Professor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (Frankfurt am Main).

In Frankfurt war Meyer-Hanno, auch genannt Hannchen, Mitglied im Frankfurter Schwulenzentrum „anderes Ufer“. Er gründete gemeinsam mit Freunden das schwule Theaterensemble „Die Maintöchter“.

1981 gründete er gemeinsam mit anderen die ‚Homosexuelle Selbsthilfe e.V.‘. Zehn Jahre später, 1991 gründete er die ‚Hannchen Mehrzweck Stiftung‘, in die ers ein gesamtes Vermögen einbrachte.

1989 bis 1994 engagierte Meyer-Hanno sich für das „Mahnmal Homosexuellenverfolgung“ in Frankfurt am Main am (zu diesem Anlass neu benannten) Klaus-Mann-Platz. Es war das erste Denkmal in Deutschland, das an die vom NS-Regime verfolgten und ermordeten Homosexuellen erinntere.

Andreas Meyer-Hanno starb am 7. September 2006 in Frankfurt am Main an den Folgen von Aids. Sein Grab befindet sich auf dem Alten Matthäus-Kirchhof in Berlin.

Andreas Meyer-Hanno Grab
Andreas Meyer-Hanno Grab

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