Bergfrieden

Zuletzt aktualisiert am 3. März 2014 um 18:46

Wie schön, dass es noch Bahnhöfe mit derart poetischen Namen gibt …

Welch schöne, romantische Geschichten könnten einem einfallen, wenn man über “Bergfrieden” sinniert, Geschichten vielleicht von einem verwegenen Landmann (ersatzweise: Arbeiterführer), der den verschlafenen Flecken Jeber aus der Knechtschaft eines dunklen Herren befreit und auf dem nahe gelegenen Berg Frieden schließt. Oder die von Herrn Jeber, der, enttäuscht und sinnentleert nach dem kargen Leben auf dem Feld, in den Bergbau geht, dort den Mann und das Glück seines Lebens findet, seinen Bergfrieden …

All diese Geschichten wollen wohl erst noch ge-, erfunden werden – so verschlafen, wie der Bahnhof da liegt, irgendwann im Winter, auf irgendeinem Weg plötzlich auftauchend und genauso schnell wieder im grauen Nichts verschwindend.

3 Antworten auf „Bergfrieden“

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